
Jagdhaus Schelfwerder
Das Jagdhaus Schelfwerder liegt im Waldgebiet zwischen dem Schweriner, Heiden- und Ziegelsee an der Güstrower Chaussee. Es entstand 1890 aus einer um 1850 errichteten Jagdhütte. Die Adressbücher von 1941 und 1949 wiesen Ernst Paul als Gastwirt aus.
Die HO eröffnete nach umfangreicher Rekonstruktion die beliebte Gaststätte 1960 als Jagdhaus Schelfwerder. In einem kleinen Pavillon spielte Blasmusik. Es gab einen Spielplatz und einen Biergarten mit 400 Plätzen. Passend zur Innenausstattung mit Jagdtrophäen wurden Wildspezialitäten angeboten.
1996 brannte das Jagdhaus ab und steht seitdem als Ruine. Die aktuellen Bilder zeigen, was nach 120 Jahren aus der beliebten Ausflugsgaststätte wurde.
Die Karte aus der Sammlung von Andreas Bendlin ist echt gelaufen. Sie wurde 1899 in Schwerin abgestempelt.
Der Grabstein im See
Nahe dem Werder sind im Schweriner See Untiefen, als ob dort einmal eine Straße entlang geführt habe. An einer der Untiefen nun soll ein großer Stein liegen, der nicht immer dort war. Und das kam so:
Eine Hofgesellschaft feiner Herren und Damen unternahm einst mit einem Kahn eine Vergnügungsfahrt auf dem See. Sie gelangte auch zu dieser Untiefe. Niemand sah hier eine Gefahr. So konnte sich auch niemand danach erklären, wie das Unglück geschah. Genau an dieser Stelle kenterte das Boot. Die ganze Hofgesellschaft ertrank.
Zum Andenken an die Katastrophe ließ der Herzog dort den Stein ins Wasser setzen.
Aus: "Das sagenhafte Schwerin" von Erika und Jürgen Borchardt
Schwerin auf historischen Ansichtskarten (CD). Teil 3: Stadterweiterungen ab 1884
Die Publikationsreihe vermittelt die Geschichte der Stadt Schwerin auf eine bisher unbekannte, aber interessante Art und Weise. Ausgehend von den historischen Ansichtskarten wird das jeweilige Bild in seinen geschichtlichen Zusammenhang gestellt. Auszüge aus alten Adressbüchern, aber auch Sagen und Anekdoten machen die Publikation zu einer interessanten Fundgrube. Ergänzt werden die Karten durch aktuelle Fotos von der Bundesgartenschau und beschriebene Rückseiten, die älteste stammt aus dem Jahr 1898.Die Texte wurden mit zahlreichen Hyperlinks versehen, u.a. zu den Kurzbiographien der im Text genannten Baumeister, Künstler, Herrscher oder Namensgeber von aktuellen und historischen Straßennamen.Der Teil 3 enthält alte Ansichtskarten von allen eingemeindeten Orten und den Straßen, die erst nach 1884 entstanden sind, ergänzt durch aktuelle Bilder und interessante Texte zur Geschichte. Rund 300 Ansichtskarten, 150 aktuelle Bilder und 200 beschriebene Rückseiten führen den Leser durch die Stadtgebiete Schwerins.Besonders interessant sind Bilder vom Kriegsende in Schwerin, von der englischen, …
Beschreibung
Die Publikationsreihe vermittelt die Geschichte der Stadt Schwerin auf eine bisher unbekannte, aber interessante Art und Weise. Ausgehend von den historischen Ansichtskarten wird das jeweilige Bild in seinen geschichtlichen Zusammenhang gestellt. Auszüge aus alten Adressbüchern, aber auch Sagen und Anekdoten machen die Publikation zu einer interessanten Fundgrube. Ergänzt werden die Karten durch aktuelle Fotos von der Bundesgartenschau und beschriebene Rückseiten, die älteste stammt aus dem Jahr 1898.
Die Texte wurden mit zahlreichen Hyperlinks versehen, u.a. zu den Kurzbiographien der im Text genannten Baumeister, Künstler, Herrscher oder Namensgeber von aktuellen und historischen Straßennamen.
Der Teil 3 enthält alte Ansichtskarten von allen eingemeindeten Orten und den Straßen, die erst nach 1884 entstanden sind, ergänzt durch aktuelle Bilder und interessante Texte zur Geschichte. Rund 300 Ansichtskarten, 150 aktuelle Bilder und 200 beschriebene Rückseiten führen den Leser durch die Stadtgebiete Schwerins.
Besonders interessant sind Bilder vom Kriegsende in Schwerin, von der englischen, amerikanischen und sowjetischen Besatzung.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 11.05.2010 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 11.05.2010 |
| Seiten | 382 |
| ISBN (Print) | 978-3-931646-39-4 |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
SchwerinAnsichtskartenLankowMueßZippendorfOstorfNeumühleSagenalte AnsichtenPostkartenStadtgeschichtehistorische AnsichtskartenStadterweiterungeingemeindete Orte1884Kriegsende 1945englische Besatzungamerikanische Besatzungsowjetische BesatzungBundesgartenschauJagdhaus SchelfwerderFokker FlugzeugwerkeStalag IIAdressbücherLeseprobe
Jagdhaus Schelfwerder
Das Jagdhaus Schelfwerder liegt im Waldgebiet zwischen dem Schweriner, Heiden- und Ziegelsee an der Güstrower Chaussee. Es entstand 1890 aus einer um 1850 errichteten Jagdhütte. Die Adressbücher von 1941 und 1949 wiesen Ernst Paul als Gastwirt aus.
Die HO eröffnete nach umfangreicher Rekonstruktion die beliebte Gaststätte 1960 als Jagdhaus Schelfwerder. In einem kleinen Pavillon spielte Blasmusik. Es gab einen Spielplatz und einen Biergarten mit 400 Plätzen. Passend zur Innenausstattung mit Jagdtrophäen wurden Wildspezialitäten angeboten.
1996 brannte das Jagdhaus ab und steht seitdem als Ruine. Die aktuellen Bilder zeigen, was nach 120 Jahren aus der beliebten Ausflugsgaststätte wurde.
Die Karte aus der Sammlung von Andreas Bendlin ist echt gelaufen. Sie wurde 1899 in Schwerin abgestempelt.
Der Grabstein im See
Nahe dem Werder sind im Schweriner See Untiefen, als ob dort einmal eine Straße entlang geführt habe. An einer der Untiefen nun soll ein großer Stein liegen, der nicht immer dort war. Und das kam so:
Eine Hofgesellschaft feiner Herren und Damen unternahm einst mit einem Kahn eine Vergnügungsfahrt auf dem See. Sie gelangte auch zu dieser Untiefe. Niemand sah hier eine Gefahr. So konnte sich auch niemand danach erklären, wie das Unglück geschah. Genau an dieser Stelle kenterte das Boot. Die ganze Hofgesellschaft ertrank.
Zum Andenken an die Katastrophe ließ der Herzog dort den Stein ins Wasser setzen.
Aus: "Das sagenhafte Schwerin" von Erika und Jürgen Borchardt
Inhaltsverzeichnis
Ortsteil 1: Schelfstadt
Werdervorstadt
Schelfwerder
Die Fokker Flugzeugwerke
Amerikanische Panzer 1945 in der Güstrower Straße
Jagdhaus Schelfwerder
Ortsteil2: Altstadt
Feldstadt
Paulsstadt
Lewenberg
Paulsstadt
Niklotschule
Erich-Weinert-Schule
Das Justizgebäude am Demmlerplatz
Jungfernstieg
Windmühle in der Pestalozzistraße
Schweriner Kunstvereinigung in der Beethovenstraße
Müllerstraße
Lewenberg
Der Sachsenberg
Amerikaner am Ziegelsee
Ortsteil 3: Großer Dreesch
Stalag II
3. Mecklenburger Landes-, Gewerbe- und Industrieausstellung 1911
Ortsteil 6: Gartenstadt
Ostorf
Der Püsserkrug (20 Ansichten)
Die Häuser der Gartenstadt
Lindenhof in Krösnitz
Gärtnerei Scheffel in Krösnitz
Lischstraße
Badeanstalt Kalkwerder
Ortsteil 7: Lankow
Der Lankower See
Motocross
Westphals Gaststätte
Restaurant Gosewinkel
Jugendhaus Lankow
Lungenklinik
Gutshaus Lankow
Ortsteil 8: Weststadt
Friesenhaus
Stadion im Lambrechtsgrund
Sport- und Kongresshalle
Gebäude der Sozialversicherung
Völkers Gaststätte
Ortsteil 9: Krebsförden
Ortsteil 10: Wüstmark und Göhrener Tannen
Wüstmark
Stern Buchholz
Waldschänke
Ortsteil 11: Görries
Restaurant und Badeanstalt Marienhöhe
Krug zum grünen Kranze
Auf dem Dwang
Flugplatz Görries
Ortsteil 12: Friedrichsthal
Das Jagdschloss
Der Hellkrug
Bahnhof und angrenzender Wald
Der Neumühler See
Ortsteil 13: Neumühle
Sacktannen
Ortsteil 14: Warnitz
Ortsteil 15: Wickendorf
Restaurant Seewarte
Gaststätte und Pension Seelust
Restaurant Seeblick
Ortsteil 16: Medewege
Ruderregatta
Ortsteil 17: Zippendorf
Kurhaus
Die Straßenbahn
Strandhotel
Strandperle
Strandschloss (Strandpavillon)
Café Waldfrieden
Gaststätte zur deutschen Eiche
Villa Diehn
Ortsteil 18: Mueß
Kurhaus
Restaurant in Mueß
Alte Bauerngehöfte
Reppiner Burgwall
Die Fähre
An der Stör
Ende des 2. Weltkrieges
Insel Kaninchenwerder
Insel Ziegelwerder
Großer Stein
Gisela Pekrul
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