
Tröstlich, zu wissen, daß
Jesus Jude war – und nicht
Christ Number One.
Wer „im Geruch der
Heiligkeit“ stand, war oft
chronisch
ungewaschen.
Der neue Hit: die grüne
Lichter-Kette als Castor-
Top-Geleit.
Er schließt sein Leben ab
wie ein leeres, altes, ver-
lassenes Haus.
Damals, als es hier brannte –
an jenem Tag gab´s noch
Leben im Dorf.
Manch einer stirbt in seinen
besten Jahren aus nackter
Angst vor dem Tod.
Auch Sprücheklopfer
klopfen oft nichts als Beifall-
Quoten-Terrain ab.
Einst Sippen-
Haft, heut märchen-
haft.
Gott-o-Gott, wieder mal
Freiheits-Streiter entpuppt als
Zündel-Buben!
Jener Satan H., die
Barbar-iban und all die
Hätschelkinder …
ER verwechselt Koks, Cola und
Colt, ist aber der Welt
„Namber wonn“.
Wo das Volk zu doof ist, wählt
´ne Richter-Lobby: streng
demokratisch.
Friede allen Kotz-Brocken! –
erst, wenn sie standes-
gemäß entsorgt sind.
Unkosten-Faktor Mensch:
ißt, trinkt, verbraucht
auch den Standort-Rohstoff
Luft.
Mit ihr schlafen – zur Not
sogar im selben Bett mit ihr
aufwachen …
Von denen lernen – heißt,
krepieren lernen und
krepieren lassen.
Ob gut oder schurkisch,
siehst du am gestreiften
Sternchen-Etikett.
Trennung von
Bahn und Schiene, von
Dorf und Kirche, von
Auge und Ohr …
Träume werden wahr; es
blitzt schon und
donnert.
Vorbereitet, optimal,
auf den Parade-Marsch ins
Helden-Grab.
Mir sänn schtolz,
teutsch ze sänn – und ob,
jawoll!
Glückwunsch! Der Test hat
belegt: Sie erfüllen voll das
Doofheits-Gebot.
Echt Weltmacht:
wie sie „MIR“,
auch diesen Sowjetstern, vom
Himmel geholt!
HUMANI-TÄTÄRÄTÄ. Haiku und andere Sprüche, Band 4
Dies ist ein Tage- und Nächtebuch besonderer Art, die 4. Aphorismen-Sammlung des Autors. Kümmernisse und Glücksmomente, lokaler Schwachsinn und globaler Wahn, Ausgefallenes - ja, Marottenhaftes und Allgemein-menschlich-allzu-Menschliches: das und mehr hat beim Fabrizieren dieser „Sprüche“ mitgewirkt; und da auf Sortieren, Rubrizieren, Etikettieren verzichtet wurde, kann man die Sammlung getrost als Diarium ihrer Aufzeichnungszeit (November 2000 bis April 2002) versteh´n.
Beschreibung
Dies ist ein Tage- und Nächtebuch besonderer Art, die 4. Aphorismen-Sammlung des Autors. Kümmernisse und Glücksmomente, lokaler Schwachsinn und globaler Wahn, Ausgefallenes - ja, Marottenhaftes und Allgemein-menschlich-allzu-Menschliches: das und mehr hat beim Fabrizieren dieser „Sprüche“ mitgewirkt; und da auf Sortieren, Rubrizieren, Etikettieren verzichtet wurde, kann man die Sammlung getrost als Diarium ihrer Aufzeichnungszeit (November 2000 bis April 2002) versteh´n.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 01.12.2018 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 01.12.2018 |
| Seiten | 124 |
| ISBN (Print) | 978-3-96521-003-5 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-96521-046-2 |
| ISBN (PDF) | 978-3-96521-089-9 |
| ASIN (Kindle) | B07KNX1XZY |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
HaikuLyrikSprücheAphorismenPhilosophieSatirePolitische SatireHumorTagebuchLeseprobe
Tröstlich, zu wissen, daß
Jesus Jude war – und nicht
Christ Number One.
Wer „im Geruch der
Heiligkeit“ stand, war oft
chronisch
ungewaschen.
Der neue Hit: die grüne
Lichter-Kette als Castor-
Top-Geleit.
Er schließt sein Leben ab
wie ein leeres, altes, ver-
lassenes Haus.
Damals, als es hier brannte –
an jenem Tag gab´s noch
Leben im Dorf.
Manch einer stirbt in seinen
besten Jahren aus nackter
Angst vor dem Tod.
Auch Sprücheklopfer
klopfen oft nichts als Beifall-
Quoten-Terrain ab.
Einst Sippen-
Haft, heut märchen-
haft.
Gott-o-Gott, wieder mal
Freiheits-Streiter entpuppt als
Zündel-Buben!
Jener Satan H., die
Barbar-iban und all die
Hätschelkinder …
ER verwechselt Koks, Cola und
Colt, ist aber der Welt
„Namber wonn“.
Wo das Volk zu doof ist, wählt
´ne Richter-Lobby: streng
demokratisch.
Friede allen Kotz-Brocken! –
erst, wenn sie standes-
gemäß entsorgt sind.
Unkosten-Faktor Mensch:
ißt, trinkt, verbraucht
auch den Standort-Rohstoff
Luft.
Mit ihr schlafen – zur Not
sogar im selben Bett mit ihr
aufwachen …
Von denen lernen – heißt,
krepieren lernen und
krepieren lassen.
Ob gut oder schurkisch,
siehst du am gestreiften
Sternchen-Etikett.
Trennung von
Bahn und Schiene, von
Dorf und Kirche, von
Auge und Ohr …
Träume werden wahr; es
blitzt schon und
donnert.
Vorbereitet, optimal,
auf den Parade-Marsch ins
Helden-Grab.
Mir sänn schtolz,
teutsch ze sänn – und ob,
jawoll!
Glückwunsch! Der Test hat
belegt: Sie erfüllen voll das
Doofheits-Gebot.
Echt Weltmacht:
wie sie „MIR“,
auch diesen Sowjetstern, vom
Himmel geholt!
Dietmar Beetz
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