
„Die Sauerei machen wir aber nicht hier im Bett. Kommt Männer, wir binden sie los und erledigen die Sache auf dem Hof!“, sagt ihr Peiniger und befreit sie dabei von den Fesseln. Andere Männer helfen ihm.
Er zerrt sie an den langen Haaren hoch und schleift sie, nackt und geschunden wie sie ist, aus dem Haus. Aphrodite kann sich zuerst nicht auf den Beinen halten. Wie ein Stück Dreck wird sie an den Haaren auf den Hof geschleift. Draußen kommt sie endlich auf ihre Beine und gestützt auf die Hände erreicht sie einen Hauklotz. Auf dem Richtblock müssen schon etliche Köpfe auf das Richtschwert gewartet haben. Der Klotz hat unzählige tiefe Kerben und ist satt getränkt vom Blut seiner Opfer. Der Hauklotz bezeugt, dass niemand, der dort mit dem Kopf lag, geschont wurde. Die Enthauptung hat sich noch nicht herumgesprochen. Ihr Peiniger wünscht sich wohl nicht so viel Lärm um ihre Sache. Nur vier Männer stehen um den Hauklotz.
Unübersehbar hastig wird Aphrodite auf den Richtklotz gezerrt. Daneben steht der lederne Eimer bereit. Mit Gewalt wird ihr der Kopf auf den Hauklotz gepresst.
Einer der Männer will sie mit Eisen am Klotz fesseln.
Aphrodite, selbst erschrocken über ihre kräftige Stimme, sagt flehend: „Bitte fesselt mich nicht. Ich bin auch so bereit für den Tod. Soll er nur schnell kommen. Mit der Schande, dass ich von euch allen missbraucht wurde, kann ich sowieso nicht mehr weiter leben. Kein Mann will so eine Frau haben.“
Ihr Peiniger nickt zustimmend und sagt lachend: „Sie hat recht. Warum so viel Aufwand einer dreckigen Hure wegen? Rübe ab und fertig!“
Sie wird tatsächlich losgelassen.
Unter dem Gelächter der Männer bemüht sich Aphrodite selbst um den besten Platz für ihren Kopf auf dem Richtblock. Der Klotz hat tatsächlich so etwas wie eine Mulde für den Kopf. So legt sie ihren Kopf so, dass der Hals in der Mitte des Klotzes liegt. Der Kopf, erst einmal abgetrennt, fällt dann sofort in den Eimer unter ihr. Sie blickt in den Eimer. Etwas Sägemehl bedeckt den Boden. Aphrodite schlussfolgert, dass der Kopf noch im Eimer ausbluten soll und das Sägemehl das Blut binden wird. Ein Schmerz im Nacken holt sie aus ihren absurden Überlegungen.
Die Zeitreisende, 9. Teil. Zurück in die antike Welt
Als Susan Braun hat die Zeitreisende das dreiundzwanzigste Jahrhundert erlebt und nach vielen gefährlichen Abenteuern wieder verlassen. Überrascht war sie von der positiven veränderung ihres Bruders Jörn. Nun schöpft sie neue Hoffnung, eines Tages doch dem Mann ihrer Träume zu begegnen und glücklich an seiner Seite leben zu können. Warum soll dieser Traum nicht Wirklichkeit werden? Die Errungenschaften der Menschheit des 23.Jahrhunderts können sie nicht mehr locken. Die Hektik und der immense Leistungsdruck auf alle Menschen dieser Zeit sind für sie eine unerträgliche Last. So möchte sie um keinen Preis der Welt leben. Es bleibt ihr also nur die Rückkehr zu Sohn und Tochter in die antike Welt, so wie sie es ihrer Tochter Mira versprochen hat. Wird man sie als die von den Toten auferstandene Göttin Aphrodite in Syrakus feierlich empfangen? Dass sie wirklich zurückkehrt und tatsächlich noch viele Jahre erfolgreich die Geschichte der …
Beschreibung
Als Susan Braun hat die Zeitreisende das dreiundzwanzigste Jahrhundert erlebt und nach vielen gefährlichen Abenteuern wieder verlassen. Überrascht war sie von der positiven veränderung ihres Bruders Jörn. Nun schöpft sie neue Hoffnung, eines Tages doch dem Mann ihrer Träume zu begegnen und glücklich an seiner Seite leben zu können. Warum soll dieser Traum nicht Wirklichkeit werden? Die Errungenschaften der Menschheit des 23.Jahrhunderts können sie nicht mehr locken. Die Hektik und der immense Leistungsdruck auf alle Menschen dieser Zeit sind für sie eine unerträgliche Last. So möchte sie um keinen Preis der Welt leben.
Es bleibt ihr also nur die Rückkehr zu Sohn und Tochter in die antike Welt, so wie sie es ihrer Tochter Mira versprochen hat. Wird man sie als die von den Toten auferstandene Göttin Aphrodite in Syrakus feierlich empfangen? Dass sie wirklich zurückkehrt und tatsächlich noch viele Jahre erfolgreich die Geschichte der Stadt mitbestimmen wird, hat sie schon von den Archäologen erfahren. Doch welche Abenteuer muss sie noch überstehen? Wann wird sie den Tempel betreten und die Tochter in ihre Arme schließen? Die letzten Erkenntnisse der Archäologen verraten ihr leider nichts davon.
Erfahren Sie in diesem Teil, was wirklich in der antiken Welt geschieht!
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 25.03.2013 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 25.03.2013 |
| Seiten | 447 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-86394-978-5 |
| ISBN (PDF) | 978-3-86394-979-2 |
| ASIN (Kindle) | B00WXLV6AC |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
AntikeSyrakusSklavenaufstandSklavenjagdVergewaltigungHinrichtungGottesurteilZeitreiseAphrodite23. JahrhundertSusan BraunMiraTempelMeerUnwetterRachehistorische LiebesgeschichteErotikZeitreisendeLeseprobe
„Die Sauerei machen wir aber nicht hier im Bett. Kommt Männer, wir binden sie los und erledigen die Sache auf dem Hof!“, sagt ihr Peiniger und befreit sie dabei von den Fesseln. Andere Männer helfen ihm.
Er zerrt sie an den langen Haaren hoch und schleift sie, nackt und geschunden wie sie ist, aus dem Haus. Aphrodite kann sich zuerst nicht auf den Beinen halten. Wie ein Stück Dreck wird sie an den Haaren auf den Hof geschleift. Draußen kommt sie endlich auf ihre Beine und gestützt auf die Hände erreicht sie einen Hauklotz. Auf dem Richtblock müssen schon etliche Köpfe auf das Richtschwert gewartet haben. Der Klotz hat unzählige tiefe Kerben und ist satt getränkt vom Blut seiner Opfer. Der Hauklotz bezeugt, dass niemand, der dort mit dem Kopf lag, geschont wurde. Die Enthauptung hat sich noch nicht herumgesprochen. Ihr Peiniger wünscht sich wohl nicht so viel Lärm um ihre Sache. Nur vier Männer stehen um den Hauklotz.
Unübersehbar hastig wird Aphrodite auf den Richtklotz gezerrt. Daneben steht der lederne Eimer bereit. Mit Gewalt wird ihr der Kopf auf den Hauklotz gepresst.
Einer der Männer will sie mit Eisen am Klotz fesseln.
Aphrodite, selbst erschrocken über ihre kräftige Stimme, sagt flehend: „Bitte fesselt mich nicht. Ich bin auch so bereit für den Tod. Soll er nur schnell kommen. Mit der Schande, dass ich von euch allen missbraucht wurde, kann ich sowieso nicht mehr weiter leben. Kein Mann will so eine Frau haben.“
Ihr Peiniger nickt zustimmend und sagt lachend: „Sie hat recht. Warum so viel Aufwand einer dreckigen Hure wegen? Rübe ab und fertig!“
Sie wird tatsächlich losgelassen.
Unter dem Gelächter der Männer bemüht sich Aphrodite selbst um den besten Platz für ihren Kopf auf dem Richtblock. Der Klotz hat tatsächlich so etwas wie eine Mulde für den Kopf. So legt sie ihren Kopf so, dass der Hals in der Mitte des Klotzes liegt. Der Kopf, erst einmal abgetrennt, fällt dann sofort in den Eimer unter ihr. Sie blickt in den Eimer. Etwas Sägemehl bedeckt den Boden. Aphrodite schlussfolgert, dass der Kopf noch im Eimer ausbluten soll und das Sägemehl das Blut binden wird. Ein Schmerz im Nacken holt sie aus ihren absurden Überlegungen.
Inhaltsverzeichnis
Zurück in die Vergangenheit
Aufgetaucht
Zur Ehe gezwungen?
Rache ist mein!
Der Quästor
Das Kind im Mann
Aphrodite ist wieder einmal machtlos
Verheiratet
Die Wahrheit, Entscheidungen und der Tod
Man kennt sich
Der Wille des Mannes und seine Folgen
Durch die Hölle gehen!
Der Tod ist männlich
Das Ende?
Nur ein paar Tage später
Visionen ohne Hoffnung?
Gibt es Gerechtigkeit für Aphrodite?
Ein Unwetter und das Geheimnis im Meer
Mira
Sechs Monate später, auf der Dachterrasse
Hardy Manthey
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Die Zeitreisende, Gesamtausgabe. Ein Leben zwischen Tod und Unsterblichkeit
Die Zeitreisende, 4. Teil. Der Tempel und das geheime Grab
Die Zeitreisende, 3. Teil. Das Gold der Wüste - endlich am Ziel?
Die Zeitreisende, 2. Teil. Von der Hure Roms zur mächtigen Priesterin
Die Zeitreisende, 11. Teil. Zum Ursprung – 15 000 Jahre zurück
Die Zeitreisende, 10. Teil. Im Land der PharaonenÄhnliche Bücher
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Die Zeitreisende, 18. Teil. Eric, der Sohn der Zeitreisenden
The Time Traveler, Part 1. From the 22nd century back to ancient Carthage
Die Zeitreisende, 10. Teil. Im Land der Pharaonen