
Eine bedenkliche Qualifikation
Die Bibliothek eines Großbetriebes hatte eine neue Leiterin erhalten. In ihrem ersten Jahresbericht merkte sie an, dass die männlichen Benutzer der Bibliothek deutlich hinter den weiblichen zurückblieben, sie stellten nämlich nur vierzig Prozent. Obwohl sie diesen Umstand nicht verschuldet hatte, wurde ihr eine Kritik verabfolgt. Ein Jahr später war sie nicht mehr so neu, und sie hob in ihrem diesmaligen Bericht hervor, dass der Anteil der weiblichen Benutzer erfreulich hoch sei, nämlich sechzig Prozent. Und prompt wurde ihr ein Lob verabfolgt.
Über den dritten Jahresbericht der Bibliothekarin kann leider nichts gesagt werden, denn sie hat den Beruf gewechselt und ist zur Statistik gegangen.
Ein Mann verursacht ein Verkehrshindernis und wird für seine Freundlichkeit bedankt
Für den Mai-Aufmarsch mussten die Straßen im Zentrum der Stadt frei von allen Nebendingen sein. Ein Volkspolizist hatte nun seine liebe Not, ein Auto, das an einer außerordentlich ungünstigen Stelle parkte, in eine Nebenstraße zu bekommen, denn der Fahrer des Wagens war nirgends aufzutreiben. Mittlerweile hatte sich eine große Anzahl Passanten angefunden, die vergeblichen Versuche des Polizisten, den Wagen durch Schieben und andere Anstellungen, die mehr der eigenen Beruhigung als einem wirklichen Erfolg dienten, zu kommentieren. Das Auto war zum wirklichen Verkehrshindernis geworden, und die Menge begann auf den Wagenbesitzer zu schimpfen. Als dieser endlich auftauchte, nahm er, noch ehe er sich als Besitzer des Autos zu erkennen gegeben hatte, die gegen ihn gerichtete Stimmung wahr. Daher mischte er sich als Passant unter die übrigen, um der peinlichen Aufmerksamkeit, die ihm im Falle seiner Vorstellung entgegengebracht worden wäre, vorläufig zu entgehen. Da die Umstehenden ihren Zorn nicht auf den Fahrer richten konnten, wendeten sie sich jetzt dem Auto zu. Sie pufften und knufften es, dass es wie ein Schiff auf hoher See schaukelte, probierten die verschiedenen Schlüssel aus, traten gegen die Bereifung und trieben dieses und jenes mit ihm. Der Polizist musste jetzt das Auto gegen die Passanten in Schutz nehmen, was ihm bald noch weniger erfolgreich erschien als seine früheren Versuche, das Auto um die Ecke zu bringen. Als der Besitzer sah, dass der Volkspolizist das Auto auf die Dauer nicht gegen den Zorn der Menge würde schützen können, trat er aus dem Kreis der Umstehenden, ohne sich aber als Besitzer des Ärgernisses bekannt zu machen, und schlug dem Polizisten vor, das Verkehrshindernis mit den versammelten Kräften aller Umstehenden seitwärts auf den Rasenstreifen zu schieben. Mit seinen fachmännischen Anweisungen und einigen Steinen, die er in den Winkel von Straße und Bordstein legte, den Übergang zu erleichtern, wurde der Wagen, mehr gehoben als geschoben, schließlich auf den ausgemachten Fleck bugsiert. Der Polizist dankte dem Autobesitzer für seine geschickte Freundlichkeit, ließ noch eine scharfe Bemerkung auf den vermeintlich nicht erschienenen Autobesitzer fallen und forderte die Umstehenden auf weiterzugehen.
Ais nach Beendigung des Maiaufmarsches ein anderer Polizist das Auto auf dem Rasenstreifen stehen sah, notierte er sich die Wagennummer. Schließlich muss alles seine Ordnung haben.
Das größte Wunder ist der Mensch, und wunderlicher kann keiner sein
Ein junger Volksarmist, von der Richtigkeit seines Eintritts in die Armee des Friedens durchaus überzeugt, konnte es jedoch in seiner tiefen Gläubigkeit nicht über sich bringen, unter den Augen Gottes das Gewehr abzufeuern. Es war tatsächlich nicht anders zu machen, als dass seine Kameraden eine Zeltbahn über ihn hielten, um Gott nicht die Schießübungen seines Sohnes sehen zu lassen, und da dieser sich dabei wohl befand und ihm nichts Nachteiliges widerfuhr, glaubte er an die Wirksamkeit seiner Methode und war guter Dinge. Weniger glücklich aber waren seine Kameraden, die ihn schließlich in ein scharfes Wortgefecht nahmen und ihm zu verstehen gaben, dass es nicht anginge, sich in der Schießübung anders als bei einem wirklichen Gefecht zu verhalten, und dort sei es wohl unangebracht, aufrecht stehend die Zeltbahn zu halten, wenn sonst scharf geschossen werde. Unser Volksarmist ließ sich jedoch nicht davon abbringen, sich beim Schießen vor Gott verbergen zu müssen. Erstaunlichen Erfolg hatte endlich die Bemerkung des Stubenältesten, die er im Vorübergehen hinwarf: „Wenn dein Gott sich von dir an der Nase herumführen lässt mit deiner blöden Zeltbahn, muss er ja dümmer sein als du selber.“ Der Volksarmist war von der Logik dieses Arguments derartig verblüfft, dass er kein Wort der Erwiderung fand und auch die folgenden Tage schweigend und in sich gekehrt zubrachte.
Bei der nächsten Schießübung verlangte er nicht wieder nach der Zeltbahn, ohne jedoch zu verraten, ob er um Gottes Willen auf sie verzichtete.
Davon, wie einmal eine Frau verreiste und der Mann in großer Sorge zu Hause blieb
Eine tüchtige Frau, die von ihrem Betrieb schon des Öfteren ausgezeichnet worden war, hatte von der Gewerkschaft einen Kuraufenthalt in einem Gebirgsort zugebilligt bekommen und war guter Dinge abgefahren. Der Ehemann dagegen, der zum ersten Mal ohne seine Frau auskommen musste, war von den kleinen, aber verwirrenden Anforderungen des Alltags, denen er sich plötzlich ausgesetzt sah, so in Aufregung geraten, dass ihm ein nahe bevorstehendes Unglück unvermeidlich schien. In seiner Aufregung flog ihm der Gedanke zu und setzte sich in seinem Kopfe fest, seine Frau werde sich in diesem verfluchten Gebirgsdorf bestimmt ein Bein brechen. Seine Fantasie geriet in eine fieberhafte Tätigkeit; er sah das schmerzverzerrte Gesicht der Frau immer deutlicher vor sich. Es war, als hörte er ihren gequälten Aufschrei, und er stürzte zum Telefon, den Arzt anzurufen. Erst als er den Hörer abnahm, kam er zur Besinnung, jedoch nur, um in eine andere, noch einsamere Hilflosigkeit zu verfallen. Des Nachts fantasierte er im Traum, stand schon in aller Frühe auf und irrte durch die leere Wohnung. So verging der erste und der zweite Tag. Am dritten saß er am Fenster und wartete auf den Briefträger. Als er ihn die Straße heraufkommen sah, stürzte er zur Tür, sprang die Treppe hinunter und fiel dem Briefträger genau vor die Füße. Er war über die letzte Stufe gestolpert und hatte sich das Bein – verstaucht. Genauso gut hätte er es sich auch brechen können. In dem Briefe war zu lesen, dass es seiner Frau ausgezeichnet ginge und jede Sorge überflüssig sei.
So geht es einem, der sich um andere Sorgen macht, weil er selber hilflos ist.
Der Brief hatte jedoch noch einen Nachsatz. Die Frau schrieb unter P S, dass sie beim Erklettern eines Aussichtspunktes und in Gedanken daran, dass ihr Mann allein und sich selber überlassen zu Hause sitze, ins Stolpern gekommen sei und sich den Fuß – verstaucht habe. Er solle sich aber keine Sorgen machen, sondern eher froh sein, dass sie so gut davongekommen sei, schließlich hätte sie sich ebenso gut das Bein brechen können.
Von zwei Schneidermeistern, die wie Hund und Katze umeinander herumgingen, und wie sie sich vertragen lernten
In einem kleinen Ort in Thüringen lebten zwei Schneider. Sie waren die einzigen ihrer Zunft in dem kleinen Städtchen und gingen wie Hund und Katze umeinander herum, denn der eine konnte nicht anders als auf Kosten des anderen leben und umgekehrt. Jeder Kunde, der zum anderen ging, jeder Anzug, der am Fenster des einen vorbeigetragen und nicht von ihm geschneidert worden, vertiefte ihre Feindschaft, die sich endlich auch auf die Kunden selber übertrug. Noch auf dem Fußballplatz wurde die Feindschaft ausgetragen, denn die Spieler der Mannschaft des kleinen Städtchens waren untereinander in zwei Lager gespalten; ja, es galt als ausgemacht, dass während des Spiels der Ball nur in den Reihen des eigenen Lagers gespielt werden durfte. Gelang es trotz dieser Spielweise einmal, den Ball im Gehäuse des Gegners unterzubringen, so achteten die Zuschauer in ihrem Beifall streng darauf, aus welchem Lager der glückliche Schütze stammte. Und wehe dem, der in der Begeisterung die Hände für einen Spieler gerührt hatte, der zum anderen Schneider ging.
Nun geschah es aber eines Tages, dass das Städtchen aufwachte und sehen musste, dass die beiden Schneider nicht mehr Konkurrent und Feind, sondern ihre Werkstatt in Eintracht zusammengelegt und Mitglieder einer und derselben Produktionsgenossenschaft geworden waren. Von Natur aus witzig, waren sie der Feindschaft überdrüssig geworden und hatten nur auf eine gute Gelegenheit gewartet, sie endlich beizulegen. Nun hatten sie ihren Spaß daran, wie sich ihre dermals in zwei Lager getrennten Kunden wieder vertragen lernten, weil sie doch keinen Grund mehr für einen Hader hatten. Und auch die Fußballmannschaft spielte endlich besser und schaffte den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, so dass die Zuschauer in geeinter Begeisterung ihren Beifall zollen konnten. Was uns aber vor allem an der Geschichte zu denken geben sollte, ist, dass die beiden Schneider nach ihrem Eintritt in die Genossenschaft ein besseres Verhalten zueinander zeigten, ohne deshalb sogleich ihren Charakter geändert zu haben. Also müssen die Verhältnisse geändert werden, wenn uns das Verhalten der Menschen nicht gefällt.
Wie Fritz den Teufel erschlug. Kleine Anekdotenbibliothek
Das ist ein Plädoyer für die Anekdote:Eines ist unbestritten: Die Anekdote hat drei wunderbare Eigenschaften. Das sind die Weisheit, die Heiterkeit und die Geselligkeit. Darin kommt ihr keine andere Kunst gleich. Was Wunder, dass ihr meine große Liebe gehört. Und ein langes Vorwort. Letzteres aber steht am Anfang dieser Anekdotensammlung und dort kann man es auch selber nachlesen.Außerdem rühmt Branstner, der die Bescheidenheit immer für unmoralisch hielt, seine eigenen Anekdoten:Die Nepomuks zu schreiben war unvermeidlich. Ihre logische und philosophische Eigenart sind neben meiner sprudelnden Fantasie wesentliche Triebkräfte meiner Produktion. Ich hatte etwa 15 Nepomuks geschrieben, als mir die Geschichten vom Herrn Keuner von Bertolt Brecht begegneten, von deren Existenz ich bis dahin nichts gewusst hatte. Erfreut begrüßte ich einen exzellenten Partner und Konkurrenten. Das ist eine merkwürdige Eigenschaft von mir: ich freue mich, wenn ich nicht allein gut bin. Ich sehne mich geradezu nach mindestens …
Beschreibung
Das ist ein Plädoyer für die Anekdote:
Eines ist unbestritten: Die Anekdote hat drei wunderbare Eigenschaften. Das sind die Weisheit, die Heiterkeit und die Geselligkeit. Darin kommt ihr keine andere Kunst gleich. Was Wunder, dass ihr meine große Liebe gehört. Und ein langes Vorwort. Letzteres aber steht am Anfang dieser Anekdotensammlung und dort kann man es auch selber nachlesen.
Außerdem rühmt Branstner, der die Bescheidenheit immer für unmoralisch hielt, seine eigenen Anekdoten:
Die Nepomuks zu schreiben war unvermeidlich. Ihre logische und philosophische Eigenart sind neben meiner sprudelnden Fantasie wesentliche Triebkräfte meiner Produktion. Ich hatte etwa 15 Nepomuks geschrieben, als mir die Geschichten vom Herrn Keuner von Bertolt Brecht begegneten, von deren Existenz ich bis dahin nichts gewusst hatte. Erfreut begrüßte ich einen exzellenten Partner und Konkurrenten. Das ist eine merkwürdige Eigenschaft von mir: ich freue mich, wenn ich nicht allein gut bin. Ich sehne mich geradezu nach mindestens gleichguten Partnern. Daher bedauere ich es, dass Peter Hacks dazu nicht taugt. Zwar ist er ein großartiges Genie und hat auf vielen verschiedenen Gebieten Hervorragendes geleistet, doch auf dem Gebiet der Politik und Geschichtsphilosophie ist er eine brillante Null. Wie könnte der Massenmörder Stalin, lebte er noch, den Kapitalismus verhindert haben, wo der Stalinismus doch wesentliche Ursache der Kapitalisierung des Sozialismus war? Da steht die historische Kausalität Kopf.
Hier zwei dieser Keuner-Geschichten, sorry, Nepomuk-Geschichten von Branstner:
Die unmoralische Tugend
Als Nepomuk hörte, wie einmal mehr das Lob der Bescheidenheit gesungen wurde, rief er aufgebracht: „Wer seine Fähigkeiten unter dem Mantel der Bescheidenheit verbirgt, erschwert ihren richtigen Einsatz oder macht ihn ganz unmöglich. Daher ist Bescheidenheit nichts als Drückebergerei!“
Heimlich unheimlich
Ein Bekannter Nepomuks beklagte sich darüber, dass wir zu wenig aus unseren Fehlern lernen. „Dabei“, so meinte er, „haben wir doch genug gemacht, um hätten lernen zu können, wie man Fehler vermeidet.“
„Wir sollten vielmehr lernen“, entgegnete Nepomuk, „wie man Fehler macht. Da Fehler niemals gänzlich zu vermeiden sind, müssen wir uns darin üben, sie so geschickt wie möglich auszuführen. Das Richtige ungeschickt gemacht ist oft ein größerer Fehler als der geschickt gemachte Fehler. In diesem steckt immerhin ein gewisser Witz, weshalb er auch leichter eingestanden wird als der ungeschickte.“
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 01.01.2003 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 01.12.2022 |
| Seiten | 351 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-96521-818-5 |
| ISBN (PDF) | 978-3-96521-819-2 |
| ASIN (Kindle) | B0BL1H9BTJ |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
HumorHeiterkeitlachenKurzgeschichtenOrientWeisheitAnekdotenSatireAphorismenSprücheScience FictionWeltallAußerirdischeErfinderGerhard BranstnerNepomukSozialismusVolkspolizistGewerkschaftGenossenschaftThüringenAlltagLeseprobe
Eine bedenkliche Qualifikation
Die Bibliothek eines Großbetriebes hatte eine neue Leiterin erhalten. In ihrem ersten Jahresbericht merkte sie an, dass die männlichen Benutzer der Bibliothek deutlich hinter den weiblichen zurückblieben, sie stellten nämlich nur vierzig Prozent. Obwohl sie diesen Umstand nicht verschuldet hatte, wurde ihr eine Kritik verabfolgt. Ein Jahr später war sie nicht mehr so neu, und sie hob in ihrem diesmaligen Bericht hervor, dass der Anteil der weiblichen Benutzer erfreulich hoch sei, nämlich sechzig Prozent. Und prompt wurde ihr ein Lob verabfolgt.
Über den dritten Jahresbericht der Bibliothekarin kann leider nichts gesagt werden, denn sie hat den Beruf gewechselt und ist zur Statistik gegangen.
Ein Mann verursacht ein Verkehrshindernis und wird für seine Freundlichkeit bedankt
Für den Mai-Aufmarsch mussten die Straßen im Zentrum der Stadt frei von allen Nebendingen sein. Ein Volkspolizist hatte nun seine liebe Not, ein Auto, das an einer außerordentlich ungünstigen Stelle parkte, in eine Nebenstraße zu bekommen, denn der Fahrer des Wagens war nirgends aufzutreiben. Mittlerweile hatte sich eine große Anzahl Passanten angefunden, die vergeblichen Versuche des Polizisten, den Wagen durch Schieben und andere Anstellungen, die mehr der eigenen Beruhigung als einem wirklichen Erfolg dienten, zu kommentieren. Das Auto war zum wirklichen Verkehrshindernis geworden, und die Menge begann auf den Wagenbesitzer zu schimpfen. Als dieser endlich auftauchte, nahm er, noch ehe er sich als Besitzer des Autos zu erkennen gegeben hatte, die gegen ihn gerichtete Stimmung wahr. Daher mischte er sich als Passant unter die übrigen, um der peinlichen Aufmerksamkeit, die ihm im Falle seiner Vorstellung entgegengebracht worden wäre, vorläufig zu entgehen. Da die Umstehenden ihren Zorn nicht auf den Fahrer richten konnten, wendeten sie sich jetzt dem Auto zu. Sie pufften und knufften es, dass es wie ein Schiff auf hoher See schaukelte, probierten die verschiedenen Schlüssel aus, traten gegen die Bereifung und trieben dieses und jenes mit ihm. Der Polizist musste jetzt das Auto gegen die Passanten in Schutz nehmen, was ihm bald noch weniger erfolgreich erschien als seine früheren Versuche, das Auto um die Ecke zu bringen. Als der Besitzer sah, dass der Volkspolizist das Auto auf die Dauer nicht gegen den Zorn der Menge würde schützen können, trat er aus dem Kreis der Umstehenden, ohne sich aber als Besitzer des Ärgernisses bekannt zu machen, und schlug dem Polizisten vor, das Verkehrshindernis mit den versammelten Kräften aller Umstehenden seitwärts auf den Rasenstreifen zu schieben. Mit seinen fachmännischen Anweisungen und einigen Steinen, die er in den Winkel von Straße und Bordstein legte, den Übergang zu erleichtern, wurde der Wagen, mehr gehoben als geschoben, schließlich auf den ausgemachten Fleck bugsiert. Der Polizist dankte dem Autobesitzer für seine geschickte Freundlichkeit, ließ noch eine scharfe Bemerkung auf den vermeintlich nicht erschienenen Autobesitzer fallen und forderte die Umstehenden auf weiterzugehen.
Ais nach Beendigung des Maiaufmarsches ein anderer Polizist das Auto auf dem Rasenstreifen stehen sah, notierte er sich die Wagennummer. Schließlich muss alles seine Ordnung haben.
Das größte Wunder ist der Mensch, und wunderlicher kann keiner sein
Ein junger Volksarmist, von der Richtigkeit seines Eintritts in die Armee des Friedens durchaus überzeugt, konnte es jedoch in seiner tiefen Gläubigkeit nicht über sich bringen, unter den Augen Gottes das Gewehr abzufeuern. Es war tatsächlich nicht anders zu machen, als dass seine Kameraden eine Zeltbahn über ihn hielten, um Gott nicht die Schießübungen seines Sohnes sehen zu lassen, und da dieser sich dabei wohl befand und ihm nichts Nachteiliges widerfuhr, glaubte er an die Wirksamkeit seiner Methode und war guter Dinge. Weniger glücklich aber waren seine Kameraden, die ihn schließlich in ein scharfes Wortgefecht nahmen und ihm zu verstehen gaben, dass es nicht anginge, sich in der Schießübung anders als bei einem wirklichen Gefecht zu verhalten, und dort sei es wohl unangebracht, aufrecht stehend die Zeltbahn zu halten, wenn sonst scharf geschossen werde. Unser Volksarmist ließ sich jedoch nicht davon abbringen, sich beim Schießen vor Gott verbergen zu müssen. Erstaunlichen Erfolg hatte endlich die Bemerkung des Stubenältesten, die er im Vorübergehen hinwarf: „Wenn dein Gott sich von dir an der Nase herumführen lässt mit deiner blöden Zeltbahn, muss er ja dümmer sein als du selber.“ Der Volksarmist war von der Logik dieses Arguments derartig verblüfft, dass er kein Wort der Erwiderung fand und auch die folgenden Tage schweigend und in sich gekehrt zubrachte.
Bei der nächsten Schießübung verlangte er nicht wieder nach der Zeltbahn, ohne jedoch zu verraten, ob er um Gottes Willen auf sie verzichtete.
Davon, wie einmal eine Frau verreiste und der Mann in großer Sorge zu Hause blieb
Eine tüchtige Frau, die von ihrem Betrieb schon des Öfteren ausgezeichnet worden war, hatte von der Gewerkschaft einen Kuraufenthalt in einem Gebirgsort zugebilligt bekommen und war guter Dinge abgefahren. Der Ehemann dagegen, der zum ersten Mal ohne seine Frau auskommen musste, war von den kleinen, aber verwirrenden Anforderungen des Alltags, denen er sich plötzlich ausgesetzt sah, so in Aufregung geraten, dass ihm ein nahe bevorstehendes Unglück unvermeidlich schien. In seiner Aufregung flog ihm der Gedanke zu und setzte sich in seinem Kopfe fest, seine Frau werde sich in diesem verfluchten Gebirgsdorf bestimmt ein Bein brechen. Seine Fantasie geriet in eine fieberhafte Tätigkeit; er sah das schmerzverzerrte Gesicht der Frau immer deutlicher vor sich. Es war, als hörte er ihren gequälten Aufschrei, und er stürzte zum Telefon, den Arzt anzurufen. Erst als er den Hörer abnahm, kam er zur Besinnung, jedoch nur, um in eine andere, noch einsamere Hilflosigkeit zu verfallen. Des Nachts fantasierte er im Traum, stand schon in aller Frühe auf und irrte durch die leere Wohnung. So verging der erste und der zweite Tag. Am dritten saß er am Fenster und wartete auf den Briefträger. Als er ihn die Straße heraufkommen sah, stürzte er zur Tür, sprang die Treppe hinunter und fiel dem Briefträger genau vor die Füße. Er war über die letzte Stufe gestolpert und hatte sich das Bein – verstaucht. Genauso gut hätte er es sich auch brechen können. In dem Briefe war zu lesen, dass es seiner Frau ausgezeichnet ginge und jede Sorge überflüssig sei.
So geht es einem, der sich um andere Sorgen macht, weil er selber hilflos ist.
Der Brief hatte jedoch noch einen Nachsatz. Die Frau schrieb unter P S, dass sie beim Erklettern eines Aussichtspunktes und in Gedanken daran, dass ihr Mann allein und sich selber überlassen zu Hause sitze, ins Stolpern gekommen sei und sich den Fuß – verstaucht habe. Er solle sich aber keine Sorgen machen, sondern eher froh sein, dass sie so gut davongekommen sei, schließlich hätte sie sich ebenso gut das Bein brechen können.
Von zwei Schneidermeistern, die wie Hund und Katze umeinander herumgingen, und wie sie sich vertragen lernten
In einem kleinen Ort in Thüringen lebten zwei Schneider. Sie waren die einzigen ihrer Zunft in dem kleinen Städtchen und gingen wie Hund und Katze umeinander herum, denn der eine konnte nicht anders als auf Kosten des anderen leben und umgekehrt. Jeder Kunde, der zum anderen ging, jeder Anzug, der am Fenster des einen vorbeigetragen und nicht von ihm geschneidert worden, vertiefte ihre Feindschaft, die sich endlich auch auf die Kunden selber übertrug. Noch auf dem Fußballplatz wurde die Feindschaft ausgetragen, denn die Spieler der Mannschaft des kleinen Städtchens waren untereinander in zwei Lager gespalten; ja, es galt als ausgemacht, dass während des Spiels der Ball nur in den Reihen des eigenen Lagers gespielt werden durfte. Gelang es trotz dieser Spielweise einmal, den Ball im Gehäuse des Gegners unterzubringen, so achteten die Zuschauer in ihrem Beifall streng darauf, aus welchem Lager der glückliche Schütze stammte. Und wehe dem, der in der Begeisterung die Hände für einen Spieler gerührt hatte, der zum anderen Schneider ging.
Nun geschah es aber eines Tages, dass das Städtchen aufwachte und sehen musste, dass die beiden Schneider nicht mehr Konkurrent und Feind, sondern ihre Werkstatt in Eintracht zusammengelegt und Mitglieder einer und derselben Produktionsgenossenschaft geworden waren. Von Natur aus witzig, waren sie der Feindschaft überdrüssig geworden und hatten nur auf eine gute Gelegenheit gewartet, sie endlich beizulegen. Nun hatten sie ihren Spaß daran, wie sich ihre dermals in zwei Lager getrennten Kunden wieder vertragen lernten, weil sie doch keinen Grund mehr für einen Hader hatten. Und auch die Fußballmannschaft spielte endlich besser und schaffte den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse, so dass die Zuschauer in geeinter Begeisterung ihren Beifall zollen konnten. Was uns aber vor allem an der Geschichte zu denken geben sollte, ist, dass die beiden Schneider nach ihrem Eintritt in die Genossenschaft ein besseres Verhalten zueinander zeigten, ohne deshalb sogleich ihren Charakter geändert zu haben. Also müssen die Verhältnisse geändert werden, wenn uns das Verhalten der Menschen nicht gefällt.
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung zu Wie Fritz den Teufel erschlug“
Die Ochsenwette
Der wundertätige Schelm
Die Antwort des Verrückten
Wenn die Frau zu lange kein Fleisch bekommt
Die sicherste Art, einen Dieb zu erwischen
Erkenntnis des Wesens der Schweine
Der Tischler, der ungestört arbeiten wollte
Der außerordentliche Fall
Gerechter Lohn für schöne Worte
Das alte Lied
Wie durch Umpflanzen Diebe entstehen
Der nützliche Vorschlag
Die gefährliche Bescheidenheit
Die Liste für alle Fälle
Der tödliche Rat
Der unbelehrbare König
Eine Lebenskunst
Der kostspielige Hofstaat
Der Anfang und das Ende
Der Dieb als Lehrer
Der schwierige Schuhkauf
Die heilsame Täuschung
Womit der Würdenträger nicht gerechnet hatte
Der schlagende Witz
Der strenge Lehrer im Brunnen
Wie aus einem Gerücht ein Beweis wird
Wie einer einen Gimpel fing
Ein Gelehrter kauft einen Esel
Eine doppelte Lehre
Der bezeichnende Gesichtsausdruck
Das unbedachte Lob
Die Geduldsprobe
Die teuer bezahlte Ruhe
Der gründliche Arzt
Die Gefahren eines hohen Ranges
Wenn zwei zu voreilig sind
Ein lahmer Schreiber kann keinen eiligen Brief schreiben
Der Unglücksmensch
Die Pille der Unsterblichkeit
Was keiner weiß
Belohnung eines schwierigen Talentes
Ein Geizhals begleicht eine Rechnung
Der schlagfertige Ketzer
Wenn zwei sich Beine und Augen ausleihen
Vom Nutzen der Gleichnisse
Vierzig brave Leute und ein Würfelspieler
Die Kunst, zur rechten Zeit verrückt zu sein
Wenn ein König danebenschießt
Der Mond über der großen Stadt
Ein Hühnerdieb rettet einen Brunnenbauer
Ein altes Hausmittel gegen Unbotmäßigkeit
Die Ochsenwette
Der wahrhaftige Schildbürger
Die gewitzte Gärtnerin
Der weltfremde Dieb
Der allzu bescheidene Dieb
Ein sonniges Plätzchen
Der leere Topf
Ohne Hoffnung ist kein Leben
Die Weisheit steht über der Wahrheit
Entstehung und Ende eines göttlichen Wesens
Die Folgen der Kühnheit
Das vollkommene Verbrechen
Der nicht zu fromme Pilgrim
Die umgekehrte Erinnerungshilfe
Neulichkeiten
Wie Onkel Fritz den Teufel in der Flasche erschlug, und wie es dazu kam
Von einem Manne, der nicht vom Frühstückstisch aufstand, ohne seine Kaffeetasse zu zerschmettern
Von der großen Vergesslichkeit eines Manne; und von der verhängnisvollen Art, wie er sich von ihr befreit hat
Was ein Gerücht auslösen kann, wenn die Fantasie dazukommt
Wie einer für andere einen Dank entgegennimmt, ohne etwas gegeben zu haben
Ein Traum ohne Ende, und weshalb es fehlte
Wie ein Pfarrer den lieben Gott ankündigte, und was darauf geschah
Ein Flickschneider wollte seine Liebe flüstern und warum er keine Gelegenheit dazu fand
Wie einer nichts gewinnt, aber alles verliert
Von Gespenstern – und wie ein Junge nicht an sie glaubte
Wie zwei miteinander ein Geschäft machen wollten, und warum es fast nicht zustande kam
Von einer familiären Warze, und wie hoch ihr Wert geschätzt wurde
Wie eine Legende entstand und was sie bewirkte
Warum Wilhelm sich stets mit zwei Fingern an die Schläfe tippte
Wenn die Gefahr zunimmt, nimmt die Komik nicht ab; aber wer lacht da noch?
Eine Geschichte, die zeigt, welches aller Übel das größte ist
Die vorschnelle Jungfrau
Wie einer umfiel und wie vier umfielen, als sie ihm helfen wollten
Wie Friedrichs Pfeife zerbrach und unter welcher Bedingung er sie hätte retten können
Von einem nächtlichen Einbruch, und warum der eine stehenblieb, als der andere schneller rannte
Wie einem Dieb seine Gutmütigkeit schlecht ausschlug
Von einem Manne, der keine Angst hatte, sich aufzuhängen, wohl aber, dabei vom Baum herunterzufallen
Wie etwas sehr Komisches auch etwas sehr Schönes sein kann
Wie zwei sich ausmachten, dass einer von ihnen einen Sparren habe solle, und der Förster hat es geglaubt
Wie ein berühmter Mann von einem unberühmten Manne besucht wurde, und was der unberühmte davon zu berichten wusste
Von einem Schreiner, mit dem keiner Schach spielen wollte – und wie er sich zu helfen wusste
Von der Macht eines Wortes und dem Mangel wissenschaftlicher Analyse
Von einer Frau, die dem Arzt nur ein Bein zeigen wollte, weil das andere, wie sie sagte, ganz gesund sei
Die doppelte Rettung
Wenn ein Übel verdeckt wird, kommen zwei heraus
Ein fraglicher Fall
Wie es kommt, dass eine negative Nachricht geglaubt wird, die positive aber nicht
Von einer gewissen Arbeitsteilung, und wie die Demokratie dabei flöten geht
Die leibliche List
Warum der folgende Witz der beste über den Sozialismus ist
Ein Ziel wird nicht erreicht, wenn es sich lohnt, danebenzuschießen
Wenn es bei den Teilen hapert, denkt man schnell ans Ganze
Wo die falschen Tugenden gelten, machen sich die Laster breit
Wem Gott ein Amt gibt, heißt es, dem gibt er auch Verstand. Nur ist leider kein Amt von Gott gegeben
Der hölzerne Ernst
Parteilose tippen hinterher
Eine Geschichte, in der die Sorge um den Inhalt 500 Mark weniger wert ist
Ein Kaffee wurde nicht getrunken – und wie es dazu kam
Eine bedenkliche Qualifikation
Ein Mann verursacht ein Verkehrshindernis und wird für seine Freundlichkeit bedankt
Das größte Wunder ist der Mensch, und wunderlicher kann keiner sein
Davon, wie einmal eine Frau verreiste und der Mann in großer Sorge zu Hause blieb
Von zwei Schneidermeistern, die wie Hund und Katze umeinander herumgingen, und wie sie sich vertragen lernten
Von einem, der gerne gewusst hätte, wie es sich dagegenstimmt
Von der Dummheit, die dem Sozialismus ein Schnippchen zu schlagen gedachte
Von einem, der sich eines Fingerhuts wegen nicht unglücklich machen wollte
Von einer Nonne, die sich der Polizei überliefern wollte; sie wurde aber nicht genommen
Der ungezogene Dichter – und wie er artig wurde
Vom Dichten und vom Trachten
Auch das Komplizierte ist manchmal einfach zu lösen, aber nicht immer
Was der Mensch kann und was er darf
Über manches muss man lachen können, wenn man es verstehen will
Von einem sicheren Mittel, dem Tragischen zu begegnen
Warum einer selbst das verschweigt, was alle wissen
Wie ein Gebrauchtwarenhändler die Kundschaft schröpfte, indem er einen Humanisten darstellte
Davon, dass das Schicksal einen Gebrauchswert, aber keinen Tauschwert hat
Der letzte Graben
Die unwirksame Wirkung
Wie ein kluger Mann dumm aussieht, wenn er einen Witz nicht versteht
Der Mann, der seine Ruhe verborgte
Davon, wie ein Unglück kommen musste, damit das Glück kommt
Von einer Prüfung, nach welcher der Prüfer am Ende seiner Kraft war
Redensarten treffen manchmal zu, aber oft sind sie ein Denkersatz
Von einem Manne, der sich zu Tode lachte, nachdem er sein Testament gemacht hatte
Wie eine Straßenbahn einen Schwanz bekam und wie sich verschiedene Leute dazu verhielten
Nepomuks
Die förmliche Nachfrage
Logik
Später Genuss
Hoftheater
Die ungenutzte Reserve
Vom Nutzen der Theorie
Vom Wert der Kunst
Was solls‘s
Möglichkeiten der Kritik
Der rettende Beweis
Die dritte Seite
Bilanzierte Dichtung
Der heilige Martin
Das Paradoxon der Lebenskunst
Die unmoralische Tugend
Das Vermögen des Menschen
Heimlich unheimlich
Der Bücherfreund
Der Knall-Effekt
Das Ding an sich
Der stille Teilhaber
Die Grenzen der Form
Medizin und Politik
Zeitgemäße Bürokratie
Fehlerweisheit
Der unappetitliche Hintergedanke
Charakter
Dilemma der Kritik
Das Kind im Manne
Das Urteil der Zeit
Das Blindekuh-Spiel
Die nützliche Zweckentfremdung
Optimismus
Wissenschaftliches Theater
Der Tod macht nicht alle gleich
Das unmenschliche Sprichwort
Gegen Spontaneität
Vorsorge
Die Zeit der Wunder
Der tödliche Trugschluss
Tragik des Begreifens
Die Zeitfrage
Das kleine Einmaleins
Ruhestandsphilosophie
Die Feststellung
Schnupfen und schnupfen lassen
Das einzig Absolute
Der akademische Traum
Schild und Schwert
Da capo
Unter Ausschluss des Zwecks
Naive und sentimentalische Dichtung
Geistige Größe
Eine vertrackte Bescheidenheit
Wortakrobatik
Das Glück des Tüchtigen
Belehrung durch Verkehrung
Vom Nutzen des Zusehens
Der versetzte Weissager
Die vertauschten Werte
Sammlerleidenschaft
Rationalisierung des Aufwands
Maß für Maß
Nutzen der Kunst
Erkenntnis des Irrtums
Politik des Geschmacks
Mit anderen Augen
Berufsverkehr
Die Maschine ist kein Mensch
Lebenskunst
Der Buchungsfehler
Geteiltes Lob
Weder Heiligenschein noch Asche
Wohin mit dem Ärger
Bei der Frage genommen
Autorenschicksal
Konferenzschaltung
Die Konsequenz
Der freie Fall
Die spezielle Relativitätstheorie
Welthumor
Gefährdete Helden
Der astronomische Dieb
Prolog
Der gravierende Unterschied
Schattenspiele
Das Sonnenmobil
Ohne Kontakt kein Takt
Die umgekehrte Utopie
SOS im Rasierwasser
Die unberechenbare Größe
Die idiotensichere Erfindung
Die Defekthexen
Großer Tanz um einen kleinen Zeh
Die Katastrophe ohne Schönheitsfehler
Die halbe Unsterblichkeit
Der Behelfsmensch
Das entblätterte Buch
Die Macht der kleinen Reibungen
Der verblümte Stern
Geometrische Theologie
Jedem seinen eigenen Kammerdiener
Das Wunder der Arglosigkeit
Der Schüttelkrimi
Der ehrenvolle Empfang
Der sprechende Hut
Eine nicht buchstäbliche Geschichte
Die humoristische Klausel
Schach dem Roboter
Die fundamentale Idee
Die formalistische Quelle
Der Bekehrungsapparat
Das medizinische Marionettentheater
Das durchnässte Gedächtnis
Der Umkehrspray
Der astronomische Dieb
Die sinnverkehrte Welt
Die Kur wider Willen
Der Streitvermeider
Die absonderliche Sprachpflege
Der Auto-Effekt
Der Geist der Gemütlichkeit
Die Idee auf Rollschuhen
Die weibstollen Automaten
Nichts ist vollkommen
Der unlösbare Fall
Des Lebens Überfluss
Wie es euch gefällt
Die Zeitkrankheit
Was braucht der Mensch?
Die Verfreundungsmaschine
Gerhard Branstner
Weitere Bücher von Gerhard Branstner
Liebengrün. Ein Schutzengel sagt aus - Autobiografie
Der Sternenkavalier. oder Die Irrfahrten des ein wenig verstiegenen Großmeisters der galaktischen Wissenschaften Eto Schik und seines treuen Gefährten As Nap
Plebejade oder die wundersamen Verrichtungen eines Riesen. Eine kreuz und quer wahrhaftige und ungelogen sehr frei in der Art des Francois Rabelais verfasste Historie
Das Verhängnis der Müllerstochter. Sänge und Reime. Aus etlichen Jahrhunderten deutscher Volksdichtung ausgebuddelt und fürwitzig zurechtgemacht oder füglich neu erdacht
Der Esel als Amtmann oder Das Tier ist auch nur ein Mensch. Fabeln
Ich kam und sah und lachte. Balladen, Anekdoten und Aphorismen





