Gisela Heller

Neuer Märkischer Bilderbogen. Reporterin zwischen Havel und Oder

Wie in ihren erfolgreichen Büchern „Märkischer Bilderbogen“ und „Potsdamer Geschichten“ erzählt Gisela Heller auch hier über Land und Leute ihrer unmittelbaren Heimat. Sie war abseits der Touristenstraßen zwischen Havelland und Oderbruch, Fläming, Barnim und Prignitz unterwegs und fand allenthalben den Satz des märkischen Wanderers Fontane bestätigt: „Das Beste aber, dem Du begegnen wirst, das werden die Menschen sein ...“ In 22 Reportagen erfahren wir Interessantes über Zeitgenossen und über Menschen vergangener Jahrhunderte: alten Adelsgeschlechtern, Militärs, Hofbeamten, Künstlern und namenlosen kleinen Leuten. Spuren ihres Daseins und Wirkens, die dem Auge des Durchreisenden allzu leicht entgehen, hat Gisela Heller für uns entdeckt und aufgeschrieben. Wir begegnen den unrühmlichen Herren von Bredow, die der Teufel einst über Friesack verloren haben soll, den schießwütigen Kähnes, die die Gegend um Petzow unsicher machten, dem alten Zieten, der tatkräftigen Frau von Friedland und an vielen Orten den Namen des Baumeisters Schinkel …

590 Seiten

Themenfelder

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Beschreibung

Wie in ihren erfolgreichen Büchern „Märkischer Bilderbogen“ und „Potsdamer Geschichten“ erzählt Gisela Heller auch hier über Land und Leute ihrer unmittelbaren Heimat. Sie war abseits der Touristenstraßen zwischen Havelland und Oderbruch, Fläming, Barnim und Prignitz unterwegs und fand allenthalben den Satz des märkischen Wanderers Fontane bestätigt: „Das Beste aber, dem Du begegnen wirst, das werden die Menschen sein ...“ In 22 Reportagen erfahren wir Interessantes über Zeitgenossen und über Menschen vergangener Jahrhunderte: alten Adelsgeschlechtern, Militärs, Hofbeamten, Künstlern und namenlosen kleinen Leuten. Spuren ihres Daseins und Wirkens, die dem Auge des Durchreisenden allzu leicht entgehen, hat Gisela Heller für uns entdeckt und aufgeschrieben. Wir begegnen den unrühmlichen Herren von Bredow, die der Teufel einst über Friesack verloren haben soll, den schießwütigen Kähnes, die die Gegend um Petzow unsicher machten, dem alten Zieten, der tatkräftigen Frau von Friedland und an vielen Orten den Namen des Baumeisters Schinkel und des Gartenkünstlers Lenné. Fontane, der diese Gegend vor über hundert Jahren durchstreift hat, ist fast immer gegenwärtig. Gisela Heller erzählt über sie ernst oder anekdotisch, manchmal spottend über alte Zöpfe, die wir selbst noch tragen, und immer mit der versteckten Aufforderung, doch einmal selbst nachzuschauen.

Neben den alten Namen stehen die von Genossenschaftsbauern, Arbeitern, Wissenschaftlern, die in den letzten vierzig Jahren das Gesicht dieser Landschaft prägen halfen. Ihre Schicksale sind beredtes Zeugnis, wie sich das Leben in diesem einst rückständigen Landstrich gewandelt hat. Die Probleme der Vorväter sind längst gelöst, neue dafür entstanden. Sie werden die Menschen dieser Gegend weiter herausfordern, aber nicht mehr ihre Existenz bedrohen wie noch zu Zeiten der Bredows und Kähnes.

Bibliografische Angaben

Erstveröffentlichung01.01.1986
E-Book-Ausgabe03.08.2019
Seiten590
ISBN (EPUB)978-3-95655-826-9
ISBN (PDF)978-3-95655-827-6
ASIN (Kindle)B07VVYCJ4L
VerlagEDITION digital
Sprachedeutsch

Schlagwörter

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