
Täglich zwei Mahlzeiten durch den Türspalt, früh Scheiblettenkäse, Schwarzbrot, Kiwi, Trinkjoghurt. Abends warm. Am Anfang Hungerstreik. Jetzt esse ich.
Habe mich im Griff, spare Kräfte, teile den Tag ein. Kurze Schlafphasen, ein bisschen Fitness, Liegestütze, Kniebeugen.
Sport und Wandern. Sechs Schritt hin. Die Eisentür. Kehrtwende, rechte Schuhsohle, sechs Schritt zurück, in Augenhöhe die vergitterte Luke, Kehrtwende, linke Sohle. Eisentür, Luke. Tür, Luke. Was habe ich falsch gemacht? Wo hat meine Logik versagt?
Durch die blinde Scheibe Blick auf verstaubte Klinker, auf Handlänge nah. Im Lauf des Tages wandernde Sonnenquadrate. Der Lichtschacht oben, zu ebener Erde, mit einem Rost abgedeckt.
Problem Nummer eins: die Gitterstäbe. Wäre das gelöst, käme Nummer zwei - der Schacht. Jemand mit schmalen Schultern, ein Schlangenmensch, könnte sich durchwinden. Ich nicht. Aussichtslos.
Ich muss hier raus!
Ich bin der King.
Rex, hochbegabter Spross eines nun arbeitslosen DDR-Ingenieurs und einer Spitzensportlerin, gerät in den Strudel der Nach-Wendezeit. Er nutzt seine überlegene Intelligenz dazu, für die zu erwartende räuberische Gesellschaft zu "trainieren", indem er eine Gruppe jüngerer "Loser" um sich schart und ihr Räuberhauptmann wird. Was harmlos beginnt wird, bald lebensgefährlich. Das Ganze erzählt in einer Rahmenhandlung, die vom Leser nicht so schnell durchschaut wird.In Winkeln veranstalteten die Klassen 4a und 4b eine „Kleine Friedensfahrt“. Achim Schuster hat für das Radrennen fleißig trainiert. Seine Chancen, am Ende auf einem Treppchen des Siegerpodestes zu stehen, sind groß. Doch es kommt alles ganz anders. An der Strecke steht seine Freundin Anne, ihr ist der Esel Legohr weggelaufen. Achim unterbricht das Rennen und hilft, das Tier einzufangen. Um aber das Gesamtergebnis seiner Klasse nicht zu gefährden, lässt er sich zu einem Betrug hinreißen. Schwierig werden die nächsten Tage nicht nur …
Beschreibung
Rex, hochbegabter Spross eines nun arbeitslosen DDR-Ingenieurs und einer Spitzensportlerin, gerät in den Strudel der Nach-Wendezeit. Er nutzt seine überlegene Intelligenz dazu, für die zu erwartende räuberische Gesellschaft zu "trainieren", indem er eine Gruppe jüngerer "Loser" um sich schart und ihr Räuberhauptmann wird. Was harmlos beginnt wird, bald lebensgefährlich. Das Ganze erzählt in einer Rahmenhandlung, die vom Leser nicht so schnell durchschaut wird.
In Winkeln veranstalteten die Klassen 4a und 4b eine „Kleine Friedensfahrt“. Achim Schuster hat für das Radrennen fleißig trainiert. Seine Chancen, am Ende auf einem Treppchen des Siegerpodestes zu stehen, sind groß. Doch es kommt alles ganz anders. An der Strecke steht seine Freundin Anne, ihr ist der Esel Legohr weggelaufen. Achim unterbricht das Rennen und hilft, das Tier einzufangen. Um aber das Gesamtergebnis seiner Klasse nicht zu gefährden, lässt er sich zu einem Betrug hinreißen. Schwierig werden die nächsten Tage nicht nur für Achim, sondern auch für Frau Schuster, seine Oma und Lehrerin. Ausgerechnet von ihr wird er eine Ohrfeige bekommen - und alles nur, weil Legohr gerettet werden muss.
Bastian ist mit seinen Eltern aus Leipzig in den Westen umgezogen. Wird er neue Freunde finden? Da sind Songül, das türkische Mädchen, aber auch Ossi und Tom - und das kostbare Taschenmesser aus Leipzig.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 01.01.1997 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 01.01.2011 |
| Seiten | 331 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-86394-050-8 |
| ISBN (PDF) | 978-3-86394-226-7 |
| ASIN (Kindle) | B00WX5V4RS |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
PlattensiedlungJugenkriminalitätEntführungErpressungCodeknacker20. JahrhundertNach-WendezeitDDRRexJugendkriminalitätGruppendruckAusbruchEinzelhaftGaragendachSpannungFreundschaftGewaltLeseprobe
Täglich zwei Mahlzeiten durch den Türspalt, früh Scheiblettenkäse, Schwarzbrot, Kiwi, Trinkjoghurt. Abends warm. Am Anfang Hungerstreik. Jetzt esse ich.
Habe mich im Griff, spare Kräfte, teile den Tag ein. Kurze Schlafphasen, ein bisschen Fitness, Liegestütze, Kniebeugen.
Sport und Wandern. Sechs Schritt hin. Die Eisentür. Kehrtwende, rechte Schuhsohle, sechs Schritt zurück, in Augenhöhe die vergitterte Luke, Kehrtwende, linke Sohle. Eisentür, Luke. Tür, Luke. Was habe ich falsch gemacht? Wo hat meine Logik versagt?
Durch die blinde Scheibe Blick auf verstaubte Klinker, auf Handlänge nah. Im Lauf des Tages wandernde Sonnenquadrate. Der Lichtschacht oben, zu ebener Erde, mit einem Rost abgedeckt.
Problem Nummer eins: die Gitterstäbe. Wäre das gelöst, käme Nummer zwei - der Schacht. Jemand mit schmalen Schultern, ein Schlangenmensch, könnte sich durchwinden. Ich nicht. Aussichtslos.
Ich muss hier raus!
Inhaltsverzeichnis
Täglich zwei Mahlzeiten durch den Türspalt,
Herberts Stolz
Das Garagendach
Kindergeburtstag.
Es war knapp ein Jahr später,
"Wieder eins von diesen
Ich lausche
Herberts Firma
Herbert konnte nicht meckern,
Ein künftiger Firmenchef
In meiner miesen Stimmung
Der Pausenhof.
So vergingen die Wochen.
Am Tag unserer Firmeneröffnung,
Als ich nach den drei Tagen
Auf dem stillgelegten Werkgelände
Die Versicherung
Während Herberts Krankenhauszeit
Ich kam mit dem Mittagszug
Die Story
"Eine Survival-Maske hat er aufgehabt!"
Ich habe innerlich gejubelt,
In der zweiten Hofpause
Ich traf Jabwonski
Ich habe sie gekriegt.
In der Schule
Es gibt mehrere Gründe,
Es "ergab sich so",
Für Herberts Zehntausendmarktür
Rechtzeitig sah ich
Der Einstand,
Ich war noch weit davon entfernt,
Du reißt deine Tage runter
Wenn sie untereinander Krach bekamen,
Im Umfeld des Aktivmarkts
Nächster Abend.
Schauer zwischen den Schulterblättern,
Die Schwarze: "Was is nu?"
Ihren Ursprung
Hätte ich nur nicht
So bestätigte sich,
Wenn ich und Jabw
Es gab ein Schulfach,
Das Ende des Schuljahrs
Ich selber
Trotz allem,
Das Sprayen
Die Strassenlampen
Die über und über
In einer der nächsten Nächte
Auf den Joke,
Immer öfter erhob sich die Frage,
Quasimir
Schulschluss.
Eigentlich konnte es mir egal sein,
Beate
Ich hätte Beate
Und setzte mich hinunter
Dieser Herbst war insgesamt trübe,
Ich schlief unruhig.
Die Schule
Mit Jabw
Weihnachten, Heiligabend.
Erster Feiertag.
Zwoter Feiertag.
Quasimir
Für Silvester
Wenn ich in diesen Tagen
Die Mädchen
Ich ging noch einmal
Ja, da wussten wir,
Den Knallertrupp
In der Zeitung
Manchmal kam ich Stunden später
Ich tippte in meinen PC
Herbert experimentierte
20 Uhr. Funkkontakt.
Die Clique war angeschlagen,
Nun hatte ich ein,
Herbert saß schon vormittags
QSO zu Jabw,
Zu unseren Vorbereitungen
Wir stießen Beate
Während der letzten anderthalb Stunden
Zu Hause
Ich hatte Beate regelmäßig versorgt
Ich hätte am liebsten
Die Juninacht beginnt kühl zu werden.
Auf dem Rückweg lächle ich
In der Dresdener Strasse
Der Polizeianwärter führt mich
Günter Saalmann
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Besuch im großen Zoo. Reime, Rätsel, Gedichte aus 3 Jahrzehnten für Kinder von 92 - 174 Zentimeter, für Erwachsene ab 3 ausgelesene Bücher
Umberto.
Streit um Legohr, sieben Löffel Pudding und andere Kindergeschichten.
Mops Eisenfaust. Der Blindgänger/Justus im Krieg
Stärker als mein Nachbar. Kindergeschichten für (Groß)Eltern





