
Der Brief eines zackigen deutschen Offiziers, der recht nett an seine junge Frau schreibt, der brennend gern auf Urlaub möchte und dem der Krieg „riesigen Spaß“ macht. Der sich überhaupt nichts bei diesem Kriege denkt. Dem dieser Krieg, der Millionen seiner eigenen Landsleute an der Front vernichtet, der in der Heimat jeden zweiten bis dritten Tag eine deutsche Stadt unter dem Bombenhagel erdröhnen und aufflammen lässt, dem dieser Krieg einfach „riesigen Spaß“ macht. Kein einziges Wort in diesen beiden Briefen über das wahre Gesicht des Krieges da vorn oder auch nur eine Frage, wie es daheim steht. „Morgen wird Dein Alter achtundzwanzig Jahre alt! Heil und Sieg ihm!“
Der Geburtstag. Zwischen Kriegseuphorie und Verzweiflung
Zwei Briefe, zwei Welten: In einer Sommernacht hinter der Ostfront schreibt der junge Nachrichtenoffizier Fritz Lindenberg an seine Frau Finni. Noch voller Optimismus und Abenteuerlust, schildert er das Kriegsgeschehen als nervenaufreibendes Spiel. Doch der Krieg holt ihn schneller ein, als er erwartet. Seine Worte, zunächst geprägt von Leichtsinn und patriotischer Begeisterung, verändern sich schlagartig, als die Realität des Krieges vor seiner Bunkertür steht. „Der Geburtstag“ zeigt eindrucksvoll die Kluft zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen dem Wunsch nach Normalität und der grausamen Unvermeidbarkeit des Todes. Ein Dokument der Unwissenheit und des leisen Erwachens.
Beschreibung
Zwei Briefe, zwei Welten: In einer Sommernacht hinter der Ostfront schreibt der junge Nachrichtenoffizier Fritz Lindenberg an seine Frau Finni. Noch voller Optimismus und Abenteuerlust, schildert er das Kriegsgeschehen als nervenaufreibendes Spiel. Doch der Krieg holt ihn schneller ein, als er erwartet. Seine Worte, zunächst geprägt von Leichtsinn und patriotischer Begeisterung, verändern sich schlagartig, als die Realität des Krieges vor seiner Bunkertür steht. „Der Geburtstag“ zeigt eindrucksvoll die Kluft zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen dem Wunsch nach Normalität und der grausamen Unvermeidbarkeit des Todes. Ein Dokument der Unwissenheit und des leisen Erwachens.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 15342 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 24.09.2024 |
| Seiten | 13 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-68912-265-2 |
| ISBN (PDF) | 978-3-68912-266-9 |
| ASIN (Kindle) | B0DHQYPH6V |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
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Der Brief eines zackigen deutschen Offiziers, der recht nett an seine junge Frau schreibt, der brennend gern auf Urlaub möchte und dem der Krieg „riesigen Spaß“ macht. Der sich überhaupt nichts bei diesem Kriege denkt. Dem dieser Krieg, der Millionen seiner eigenen Landsleute an der Front vernichtet, der in der Heimat jeden zweiten bis dritten Tag eine deutsche Stadt unter dem Bombenhagel erdröhnen und aufflammen lässt, dem dieser Krieg einfach „riesigen Spaß“ macht. Kein einziges Wort in diesen beiden Briefen über das wahre Gesicht des Krieges da vorn oder auch nur eine Frage, wie es daheim steht. „Morgen wird Dein Alter achtundzwanzig Jahre alt! Heil und Sieg ihm!“
Friedrich Wolf
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