
Niemand glaubte dem Fischer, nur die Mutter schöpfte neue Hoffnung. Sie wartete viele Tage lang am Strand und befragte die Wellen, die blieben kalt und sangen ihr altes Lied. Sie horchte in die Muscheln, die rauschten nur. Sie blickte in die Fischernetze, kein Zeichen von Pelop.
Pelop aber, auf dem Rücken des Delfins, ritt über die Meere. Über den im Vollmond glänzenden Wogen winkte und lachte er den Schiffen zu und blies auf seinem Muschelhorn.
Eines Tages legte wieder ein Boot an am Strand der kleinen Stadt. Ein anderer Fischer berichtete:
„Ich habe Pelop gesehen.
Er hat mir zugewinkt und gelacht.
Leicht, in einem Mondscheinhemd,
ritt er auf einem Delfin
an mir vorüber.“
Niemand glaubte dem anderen Fischer, nur die Mutter schöpfte neue Hoffnung. Sie wartete viele Tage lang am Strand und befragte die Wellen, die blieben kalt und sangen ihr altes Lied. Sie horchte in die Muscheln, die rauschten nur. Sie blickte in die Fischernetze, kein Zeichen von Pelop.
Der silberblaue Delfin brachte Pelop auf eine ferne Insel und sagte:
„Ich muss in die Tiefe,
um für dich ein noch schöneres Geschenk
zu finden.“
Pelop und der Delfin
Als Pelop ganz weit ins Meer hinausschwimmt und das Ufer nicht mehr sieht, nimmt ihn ein Delfin auf den Rücken. Er schwimmt weit über das Meer und Pelop sieht viel Unbekanntes. Aber seine Mutter weint zu Hause nach ihrem Jungen.
Beschreibung
Als Pelop ganz weit ins Meer hinausschwimmt und das Ufer nicht mehr sieht, nimmt ihn ein Delfin auf den Rücken. Er schwimmt weit über das Meer und Pelop sieht viel Unbekanntes. Aber seine Mutter weint zu Hause nach ihrem Jungen.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 01.01.2004 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 07.03.2023 |
| Seiten | 11 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-96521-842-0 |
| ISBN (PDF) | 978-3-96521-843-7 |
| ASIN (Kindle) | B0BXHS9YS2 |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
DelfinSchwarzes MeerMuschelnMeeresgeschichtenInselHeimwehSehnsuchtMutterliebePelopMeerStrandMutterAbenteuerVorlesegeschichteMondFischerMuschelhornKinderbuchLeseprobe
Niemand glaubte dem Fischer, nur die Mutter schöpfte neue Hoffnung. Sie wartete viele Tage lang am Strand und befragte die Wellen, die blieben kalt und sangen ihr altes Lied. Sie horchte in die Muscheln, die rauschten nur. Sie blickte in die Fischernetze, kein Zeichen von Pelop.
Pelop aber, auf dem Rücken des Delfins, ritt über die Meere. Über den im Vollmond glänzenden Wogen winkte und lachte er den Schiffen zu und blies auf seinem Muschelhorn.
Eines Tages legte wieder ein Boot an am Strand der kleinen Stadt. Ein anderer Fischer berichtete:
„Ich habe Pelop gesehen.
Er hat mir zugewinkt und gelacht.
Leicht, in einem Mondscheinhemd,
ritt er auf einem Delfin
an mir vorüber.“
Niemand glaubte dem anderen Fischer, nur die Mutter schöpfte neue Hoffnung. Sie wartete viele Tage lang am Strand und befragte die Wellen, die blieben kalt und sangen ihr altes Lied. Sie horchte in die Muscheln, die rauschten nur. Sie blickte in die Fischernetze, kein Zeichen von Pelop.
Der silberblaue Delfin brachte Pelop auf eine ferne Insel und sagte:
„Ich muss in die Tiefe,
um für dich ein noch schöneres Geschenk
zu finden.“
Reinhard Bernhof
Weitere Bücher von Reinhard Bernhof
Interzonenzug I & II. Erzählungen
Lockerlangbarts Geheimnis. Märchen aus der Gegenwart für kleine und große Kinder
Herbstmarathon. Innenräume einer Revolution
Die Leipziger Protokolle
Die Sitzer. Eine authentische Skurillität
Fluchtkind oder Die langen Schatten der toten Lokomotiven. Roman in Folgen





