
In schlaflosen Nächten denkt Thea, Jahrgang 1957, geboren in Mecklenburg und dort geblieben, über ihr Leben vor und nach der Wende nach, über Glück und Unglück und nicht zuletzt über das Schreiben.
Sonja Voß-Scharfenberg
Geboren am 4. August 1957 in Schwerin, kommt aus der Bewegung der schreibenden Arbeiter, hat ihren literarischen Weg dort begonnen und später (1981-1984) am Institut für Literatur in Leipzig ein Fernstudium absolviert; hat in verschiedenen literarischen Gruppen, Zirkeln und Werkstätten mitgewirkt, Workshops und Seminare geleitet und Lesungen organisiert; lebt in Schwerin.
Veröffentlichungen
Erster Prosaband „ HYPERLINK "ddredigital/Voss/Gegenwind/" Gegenwind“, erschienen 1990 beim Verlag Neues Leben Berlin.
Funkmonolog „Schickelkind“ DS Kultur, 1991. Der Funkmonolog war über längere Zeit auch Bestandteil des Theaterabends „Abwege, ganz normal nach rechts?“ in der Kulturfabrik auf Kampnagel.
„Neue Farm der alten Tiere. Ein Märchen?“ gewissermaßen eine Fortsetzung von Orwells „Farm der Tiere“, projiziert auf die Wende – erschienen 1994 beim Verlag „Stock & Stein“ Schwerin, Neuauflage 2015 Wieden-Verlag.
„…dies Land wär lauter Braut“. Lyrik und Fotografie aus Mecklenburg-Vorpommern, gemeinsam mit der Fotografin Angelika Lindenbeck. Erschienen 2000 bei NORA 5 Verlag und Werbe GmbH, Schwerin.
„Im Gelben“, Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern, Edition „M“ 2004, hrsg. vom Litraturhaus „Kuhtor“ Rostock.
„Max und Moritz im neuen Deutschland“, eine Adaption der Bildergeschichte von W. Busch, projiziert auf die heutige Zeit, Vorwort, sieben Teile und Schlusswort, gereimt. Mit Handzeichnungen von L. Meinke, Wieden Verlag, 2013.
Eisblumen, Erzählung freiraum-verlag Greifswald 2014.
Seit 2012 wöchentliche Kolumne in der Schweriner Volkszeitung zu lokalen und auch übergreifenden aktuellen Geschehnissen: Bis 2018 „Neulich am Runden Tisch“ und seit 2018 als Straßenfeger „Vadder Felten“.
- Veröffentlichungen kurzer Prosa in regionalen und überregionalen Zeitschriften, u. a. in der ndl, im „Spiegel“ und im Rundfunk, mehrmals in RISSE, Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern.
- Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste Berlin 1990.
- Preisträgerin des 1. Landschreiber-Wettbewerbs (1. Preis) des ADW Verlags und der Gesellschaft für deutsche Sprache (Leipziger Buchmesse 2013)
- Mitglied im VS

In schlaflosen Nächten denkt Thea, Jahrgang 1957, geboren in Mecklenburg und dort geblieben, über ihr Leben vor und nach der Wende nach, über Glück und Unglück und nicht zuletzt über das Schreiben.

Natürlich muss man bei diesem Buch sofort an die berühmte Fabel „Farm der Tiere“ von George Orwell, dem Autor von „1984“ denken. Aber hier geht es um deutsche Geschichte – um deutsch-deutsche…

Wie sind sie, diese Mecklenburger? In diesen Geschichten kann man es erfahren, auch wenn sie normalerweise nicht gleich jedem ihre Lebensgeschichten erzählen. Es sind menschenfreundliche Lebensgeschichten.

Das sind Geschichten von kleinen Leuten. Nicht alle von ihnen können auf günstige Windverhältnisse oder gar Rückenwind hoffen. Oft genug gibt es in ihrem Leben Gegenwind.