
WIE ES WAR
Tiefgefühlte Gedanken an meinem letzten Schultag
Es ist mir seelisch nicht mehr gegenwärtig.
Er war wohl so, wie jeder andre war.
Wahrscheinlich dacht ich mir: Nun bist du fertig
Und giltst als ausgewachsnes Exemplar.
Eins weiß ich noch: Es war die ganze Lehrkraft
Mit Voll- und andern Bärten angetanzt,
Und hatte uns von Bürgerpflicht und Wehrkraft
Und Sittlichkeit was ins Gemüt gepflanzt.
Da war zuerst der Alte mit dem Barte,
Vom Nasentabak freundlich angegilbt.
Er hatte statt des Strengen heut das Zarte,
Den innern guten Kern herausgestülpt.
Dann kam der approbierte Deutschzersetzer –
Der räusperte sich und sprach: „Ihr zieht davon!
Bleibt eingedenk, und werdet keine Schwätzer!
Und denkt an Komma und Semikolon!“
Und nun erschien, mit einer Festkrawatte
Und preußisch-brandenburg’schem Halsgerüst,
Der Mann, der Heldentum zu säen hatte.
Er sagte schlicht: „Verwertet, was ihr wisst!“
Dann kam ein Schädeldach in Kugelglätte,
Inhalt: Vier Drittel r zur dritten Pi,
Das sprach von sorgenloser Kindheit Stätte
Und vom Pythagoras: „Vergesst ihn nie!“
Und hinterher ging’s an ein Händefalten.
Die Lehrkraft ist umrahmt von Suppengrün,
Dann durften wir ein Heldenbuch behalten,
„Die deutsche Flotte“ – und von dannen ziehn.
ACHTE AUF DEIN GEWICHT
Sein oder Nichtsein, das ist die Frage!
Treten Sie auf, treten Sie ran,
Ob groß, ob klein, ob Frau, ob Mann,
Auf meine amtlich geeichte Personenwaage!
Treten Se rauf, junge Frau!
Was haben Se Anfang des Jahres gewogen?
Zweiundsiebzig Kilo – stimmt das genau?
Ja, dann sind eben zwanzig Kilo verflogen!
Jetzt haben Sie fünfzigeinhalb, ungelogen …
Na, sagen wir rund: einundfünfzig Kilo!
Fünfundsiebzig hat die Venus von Milo.
Junge Frau, das ist kein Normalgewicht!
Das erklärt sich nicht, das gehört sich nicht!
Hätten Sie gelebt nach Hitlers Programm,
Dann hätten Se neunzig Kilo, Madam!
Wie meinen Se, Ihr Mann wäre abgebaut?
Junge Frau, sagen Se das nicht so laut!
Meine Herrschaften, es geht die Gräuelsage:
Das deutsche Volk verliert an Gewicht!
Auf meiner gleichgeschalteten Personenwaage
Stimmt das nicht!
Die junge Frau hier hat ungelogen
Im Januar vierzig Kilo gewogen …
Was machen Se denn für’n Gesicht, junge Frau?
Wir sind doch im Bilde … der alte Kakau!
Ich seh doch, was los ist: Ich steh hier und wiege,
Und was ich wiege, ist keine Lüge.
Se haben auch schon ein Haar in der Suppe gefunden?
Nanu, ich kenne doch meine Kunden!
Meine Herrschaften, ran und genieren Se sich nicht!
Heil Hitler! Achte auf dein Gewicht!
FAMILIE MÜLLERS GLÜCK UND ENDE
1943
Bei Müllers ist es tägliches Vergnügen,
Liest jeden Abend man von großen Siegen.
Schon fiel ein bittrer Tropfen in das Glück:
Aus Polen kam der Gustav nicht zurück.
Was hat man schließlich von den Siegen allen!
Auch Max war schon vor Leningrad gefallen.
Noch immer Sieg! Doch auch mit Fritz ist’s aus;
Und selbst der Vater kam nicht mehr nach Haus.
Wozu die Siege? Wozu sind all die Lieben?
Auch Hildchen war beim Osteinsatz geblieben.
Da schrie die Mutter: Nein, nun ist’s genug!
Schluss mit den Siegen! Schluss mit dem Betrug!
Dann hat sie des Betrügers Bild zerfetzt,
Der ihre Lieben in den Tod gehetzt.
Nicht einer kam zurück. Das Haus ist leer.
Familie Müller existiert nicht mehr.
Ja, hätte sie den Siegen nicht vertraut
Und schon vor Jahren den Betrug durchschaut,
Sie brauchte keinen einzigen hinzugeben;
Und alle Lieben wären noch am Leben.
Drum, wer noch lebt; es ist die letzte Frist,
Zu retten, was jetzt noch zu retten ist!
Zerreißt das Henkerbild im ganzen Land,
Und stellt den Henker selber an die Wand!
LIED DER THÄLMANN-PIONIERE
1952
Melodie von Hanns Eisler
Im Frühling froh und im Sommer frei
Und fleißig im Herbst und im Winter,
Wir sind die jüngste Kampfpartei,
Die fröhliche Freundschaft der Kinder.
Des Friedens Fahne mit uns zieht,
Wir singen der Pioniere Lied,
Das klingt und singt in die neue Zeit,
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Wir grüßen die Heimat in Wald und Feld,
Wir wollen sie schützen und hegen,
Wir reichen den Kindern der ganzen Welt
Die Hand zur Freundschaft entgegen.
Wir tragen die Fahne der Republik,
Wir grüßen mit Stolz unsern Wilhelm Pieck,
Wir grüßen die Kinder der neuen Zeit,
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Wir haben stolz unserm jungen Bund
Den Namen Ernst Thälmann gegeben.
Wir haben geschworen, zu jeder Stund’
Nach seinem Vorbild zu leben.
Und werden wir seines Namens wert,
Wir wollen lernen, wie er uns gelehrt,
Alle Kraft einer schöneren Zukunft geweiht –
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Nachgelassene Lyrik aus drei Jahrzehnten
Erich Weinerts „Nachgelassene Lyrik aus drei Jahrzehnten“ ist ein literarisches Zeitpanorama des 20. Jahrhunderts – geschrieben mit der Wucht des politischen Dichters, der das Wort als Waffe verstand. Die Gedichte in diesem Band stammen aus den Jahren 1920 bis 1952 und spiegeln vier Epochen: die Weimarer Republik, das Exil im Kampf gegen den Faschismus, die Zeit des Zweiten Weltkriegs und schließlich die ersten Jahre der DDR.Mit beißender Satire, kämpferischem Pathos und berührender Klarheit reagiert Weinert auf politische Umbrüche, Krieg, Verfolgung und Aufbauwillen. Seine Sprache ist direkt, oft drastisch, aber niemals gleichgültig. Dieses Buch ist ein dichterisches Zeugnis eines Lebens im Widerstand – und zugleich ein Spiegel der Hoffnungen, Irrtümer und Spannungen eines Jahrhunderts.
Beschreibung
Erich Weinerts „Nachgelassene Lyrik aus drei Jahrzehnten“ ist ein literarisches Zeitpanorama des 20. Jahrhunderts – geschrieben mit der Wucht des politischen Dichters, der das Wort als Waffe verstand. Die Gedichte in diesem Band stammen aus den Jahren 1920 bis 1952 und spiegeln vier Epochen: die Weimarer Republik, das Exil im Kampf gegen den Faschismus, die Zeit des Zweiten Weltkriegs und schließlich die ersten Jahre der DDR.
Mit beißender Satire, kämpferischem Pathos und berührender Klarheit reagiert Weinert auf politische Umbrüche, Krieg, Verfolgung und Aufbauwillen. Seine Sprache ist direkt, oft drastisch, aber niemals gleichgültig. Dieses Buch ist ein dichterisches Zeugnis eines Lebens im Widerstand – und zugleich ein Spiegel der Hoffnungen, Irrtümer und Spannungen eines Jahrhunderts.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 01.01.1960 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 04.08.2025 |
| Seiten | 755 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-68912-548-6 |
| ISBN (PDF) | 978-3-68912-549-3 |
| ASIN (Kindle) | B0FKTT95G9 |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
Weimarer RepublikExillyrikWiderstandAntifaschismusSatireAgitpropNS-ZeitEmigrationRésistanceSowjetunionKriegslyrikNachkriegszeitDDR-AufbauPolitische LyrikSozialismusPazifismusPropagandaZensurSprachkritikZeitkritikAufbruchRevolutionVerfolgungExilLeseprobe
WIE ES WAR
Tiefgefühlte Gedanken an meinem letzten Schultag
Es ist mir seelisch nicht mehr gegenwärtig.
Er war wohl so, wie jeder andre war.
Wahrscheinlich dacht ich mir: Nun bist du fertig
Und giltst als ausgewachsnes Exemplar.
Eins weiß ich noch: Es war die ganze Lehrkraft
Mit Voll- und andern Bärten angetanzt,
Und hatte uns von Bürgerpflicht und Wehrkraft
Und Sittlichkeit was ins Gemüt gepflanzt.
Da war zuerst der Alte mit dem Barte,
Vom Nasentabak freundlich angegilbt.
Er hatte statt des Strengen heut das Zarte,
Den innern guten Kern herausgestülpt.
Dann kam der approbierte Deutschzersetzer –
Der räusperte sich und sprach: „Ihr zieht davon!
Bleibt eingedenk, und werdet keine Schwätzer!
Und denkt an Komma und Semikolon!“
Und nun erschien, mit einer Festkrawatte
Und preußisch-brandenburg’schem Halsgerüst,
Der Mann, der Heldentum zu säen hatte.
Er sagte schlicht: „Verwertet, was ihr wisst!“
Dann kam ein Schädeldach in Kugelglätte,
Inhalt: Vier Drittel r zur dritten Pi,
Das sprach von sorgenloser Kindheit Stätte
Und vom Pythagoras: „Vergesst ihn nie!“
Und hinterher ging’s an ein Händefalten.
Die Lehrkraft ist umrahmt von Suppengrün,
Dann durften wir ein Heldenbuch behalten,
„Die deutsche Flotte“ – und von dannen ziehn.
ACHTE AUF DEIN GEWICHT
Sein oder Nichtsein, das ist die Frage!
Treten Sie auf, treten Sie ran,
Ob groß, ob klein, ob Frau, ob Mann,
Auf meine amtlich geeichte Personenwaage!
Treten Se rauf, junge Frau!
Was haben Se Anfang des Jahres gewogen?
Zweiundsiebzig Kilo – stimmt das genau?
Ja, dann sind eben zwanzig Kilo verflogen!
Jetzt haben Sie fünfzigeinhalb, ungelogen …
Na, sagen wir rund: einundfünfzig Kilo!
Fünfundsiebzig hat die Venus von Milo.
Junge Frau, das ist kein Normalgewicht!
Das erklärt sich nicht, das gehört sich nicht!
Hätten Sie gelebt nach Hitlers Programm,
Dann hätten Se neunzig Kilo, Madam!
Wie meinen Se, Ihr Mann wäre abgebaut?
Junge Frau, sagen Se das nicht so laut!
Meine Herrschaften, es geht die Gräuelsage:
Das deutsche Volk verliert an Gewicht!
Auf meiner gleichgeschalteten Personenwaage
Stimmt das nicht!
Die junge Frau hier hat ungelogen
Im Januar vierzig Kilo gewogen …
Was machen Se denn für’n Gesicht, junge Frau?
Wir sind doch im Bilde … der alte Kakau!
Ich seh doch, was los ist: Ich steh hier und wiege,
Und was ich wiege, ist keine Lüge.
Se haben auch schon ein Haar in der Suppe gefunden?
Nanu, ich kenne doch meine Kunden!
Meine Herrschaften, ran und genieren Se sich nicht!
Heil Hitler! Achte auf dein Gewicht!
FAMILIE MÜLLERS GLÜCK UND ENDE
1943
Bei Müllers ist es tägliches Vergnügen,
Liest jeden Abend man von großen Siegen.
Schon fiel ein bittrer Tropfen in das Glück:
Aus Polen kam der Gustav nicht zurück.
Was hat man schließlich von den Siegen allen!
Auch Max war schon vor Leningrad gefallen.
Noch immer Sieg! Doch auch mit Fritz ist’s aus;
Und selbst der Vater kam nicht mehr nach Haus.
Wozu die Siege? Wozu sind all die Lieben?
Auch Hildchen war beim Osteinsatz geblieben.
Da schrie die Mutter: Nein, nun ist’s genug!
Schluss mit den Siegen! Schluss mit dem Betrug!
Dann hat sie des Betrügers Bild zerfetzt,
Der ihre Lieben in den Tod gehetzt.
Nicht einer kam zurück. Das Haus ist leer.
Familie Müller existiert nicht mehr.
Ja, hätte sie den Siegen nicht vertraut
Und schon vor Jahren den Betrug durchschaut,
Sie brauchte keinen einzigen hinzugeben;
Und alle Lieben wären noch am Leben.
Drum, wer noch lebt; es ist die letzte Frist,
Zu retten, was jetzt noch zu retten ist!
Zerreißt das Henkerbild im ganzen Land,
Und stellt den Henker selber an die Wand!
LIED DER THÄLMANN-PIONIERE
1952
Melodie von Hanns Eisler
Im Frühling froh und im Sommer frei
Und fleißig im Herbst und im Winter,
Wir sind die jüngste Kampfpartei,
Die fröhliche Freundschaft der Kinder.
Des Friedens Fahne mit uns zieht,
Wir singen der Pioniere Lied,
Das klingt und singt in die neue Zeit,
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Wir grüßen die Heimat in Wald und Feld,
Wir wollen sie schützen und hegen,
Wir reichen den Kindern der ganzen Welt
Die Hand zur Freundschaft entgegen.
Wir tragen die Fahne der Republik,
Wir grüßen mit Stolz unsern Wilhelm Pieck,
Wir grüßen die Kinder der neuen Zeit,
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Wir haben stolz unserm jungen Bund
Den Namen Ernst Thälmann gegeben.
Wir haben geschworen, zu jeder Stund’
Nach seinem Vorbild zu leben.
Und werden wir seines Namens wert,
Wir wollen lernen, wie er uns gelehrt,
Alle Kraft einer schöneren Zukunft geweiht –
Pioniere sind immer bereit.
Wir lieben den Sport und wir lieben das Buch,
Wir weisen dem Faulpelz die Türe.
Wir tragen mit Stolz unser blaues Tuch,
Wir Thälmann-Pioniere.
Inhaltsverzeichnis
1920 - 1933
GRUß AN DAS KABARETT
EUROPAS STUNDE
SILVESTERGLOCKE
DIE GOLDANLEIHE
GESPENSTERBALLADE
GOTTES FINGER
JUGENDKULTUR
WIE ES WAR
DAS LUXUS-SANITÄTS-W.C.
KULTUR-REVUE
GANZ KLEINE AMEISENGESCHICHTE
DAS FRISIERTE STACHELSCHWEIN
EINE OKKULTE VISION
DEUTSCHE TAGE
ODE AN LUDENDORFF
SICH SELBST BESIEGEN IST DER SCHÖNSTE SIEG
SELTSAMER FUND
DAS LAMA IM ZOO SINGT
IDIOTEN
JUSTITIA SPRICHT
DICHTOGRAPH D. R. P.
FAMILIENGLÜCK AUF DEM RUMMELPLATZ
NA, WER KAUFT NOCH MAL?
DIE STAATSVISITE BEI HINDENBURG
VERFASSUNGSPARADE
CHRONOS STELLT EIN LEBENDES BILD
VORSCHLÄGE FÜR DEN HERRN REICHSFINANZMINISTER
BERLINER RUNDFUNKSTUNDE
SCHWERIN
ORDNUNGSSTÜTZEN
VERNÜNFTIGER VORSCHLAG
ZEITGENOSSEN
KLEINSTADTCAFÉ
POST FESTUM 1926
SONNTAGSAUSFLUG IM JAHRE 2000
DER TRIUMPHZUG
PROVINZVARIETE
DIE BALLADE VOM TRAUGOTT JAGOW
LEIPZIGER MONARCHENBESUCH
BESSERE LEUTE
DER ÄRGER ÜBER SICH SELBST
DAS STRANDBAD
CHORAL DER FEMESOLDATEN
SENSATION
DER UNZÜCHTIGE ZILLE
GARDEPASTOR VOGEL
DENKT DARAN
INVICTIS VICTI VICTURI
MOBILMACHUNG
LANGSAM, ABER SICHER!
KAISERS GEBURTSTAG
VORBILDLICHE MOMENTE AUS MEINEM LEBEN
DER FORTSCHRITTSDEUTSCHE
STRESEMANNS FERIENGLÜCK
SPARMAßNAHMEN
WER WEITERSTREIKT, WIRD ERSCHOSSEN
DER KAISERPARAGRAF
DIE NEUE SITTLICHKEIT
HINDENBURGSPENDE
KEUDELLS KRAFTZENTRUM
OSTERFERIEN
TATÜTATA!
EIN ZAR GEFÄLLIG?
WILHELM KONTRA PISCATOR
ABNORMITÄTENSCHAU
EINMAL WIEDER: EW. MAJESTÄT!
AMANULLAH
DER BERLINER SPIEßER
DER NEUE RETTER
OLYMPIADE
DIE GOTTESLÄSTERUNG
DIE HIMMELSMARXISTEN
RASSEFORSCHUNG
DIE BALLADE VOM NULLENKAPITÄN
AUF ZUM KIRCHENSTAAT!
MÜLLERS GLÜCK UND ENDE
§ 218
DER ROTE WEDDING
DIE KOMMUNISTISCHE INTERNATIONALE
ZEHN JAHRE REPUBLIK
BOCKBIER-SYMPOSION
BOXERKÖNIGS EINZUG
VEREIN ZUR RETTUNG DER RELIGION
DER NEUESTE SCHLAGER
DER TOTE KUMPEL
DIE STAATSAKTION
FASCHINGSZUG DER REPUBLIK
FREIHEIT
FRÜHLING IN HINDENBURGS LAUBENKOLONIE
HEIMWEHRSTAB
JOCKELE SINGT
DAS RECHT AUF DIE STRAßE
KOMMUNIST DISKUTIERT MIT NAZIPROLET
SCHACHT, DER MORGANISATOR
TRAKTOREN! TRAKTOREN!
DIE RETTER RUSSLANDS
DIE WOCHENRECHNUNG
DIE WOCHENRECHNUNG
DIE WOCHENRECHNUNG
4 GEGEN VIER
VORBEREITUNG ZUM TRIUMPHZUG
DER KATZENJAMMER
WAS DIE SPD VOR DER WAHL VERSPRACH, DAS HAT SIE AUCH IMMER GEHALTEN!
Dr. h. c. LEIPART
MÄRZLUFT
DIE JUCKT ES WIEDER …!
EIN DORF WIRD ROT
WAS LEST IHR?
GROENERS UNTERSUCHUNG
KAMPFLIED FÜR DIE IAH
WINTERHILFE
FRIEDE AUF ERDEN – FÜR WEN?
SO ODER SO
ANKURBELEI
BOCKBIER
EIN FESTER BURGFRIEDEN
SCHWÄBISCHE KUNDE
EISERNE FRONT
WO HÖRT DIE „EISERNE FRONT“ EIGENTLICH AUF?
LIED DES KAMPFBUNDES GEGEN DEN FASCHISMUS
RFB UND SA
FREIDENKERVERBOT
TRAUM EINES ERWERBSLOSEN MUSIKERS
GEISTESFREIHEIT
KETZERISCHES NACHTGESPRÄCH ZWEIER SA-MÄNNER
DIE MAHNUNG
UNSEREM SLANG ZUM ABSCHIED!
WELTKRISENFÜRSORGE
WER SCHÜTZT EUCH, KAMERADEN?
DER FALL LITTEN
DER KLEINE SOWJETBÜRGER SPRICHT
VERSPRECHUNGEN
KOMMUNISTEN
MIT DEM KLEINEN MAX DURCH DEN WEIHNACHTSZAUBER
NOTVERORDNUNGSKALENDER 1932
BRAUNER FASCHING
DER NEUEN „GROSSEN ZEIT“ ENTGEGEN!
STREIKLIED
1933 – 1940
DIE FABEL VON DER GÖTTLICHEN WELTORDNUNG
GEBT THÄLMANN FREI!
HOCHVERRÄTER THÄLMANN
ACHTE AUF DEIN GEWICHT
VORWÄRTS, IHR FRAUEN!
DAS LIED DER ILLEGALEN
DES REICHEN MANNES FRÜHLINGSTAG
DIE SCHWEIZ GREIFT EIN
DAS DIMITROFF-LIED
ERNST THÄLMANN
MENSCHENLEBEN
ZEITUNGEN
GRUSS DER UNBESIEGBAREN
„ARBEITSBESCHAFFUNG“
ALLE HERZEN FÜR THÄLMANN
DAS ROTE SAARLIED
ZWEI ANLEIHEN
AN EINEN JUGENDGENOSSEN
IHR SEID NICHT VERGESSEN!
DIE WELT FÜR ERNST THÄLMANN!
LEBENDIG BLEIBT LENIN!
MÜNCHEN 1919
ROT SPORT!
HERAUS MIT ERNST THÄLMANN!
NATIONALER SOZIALISMUS
DEUTSCHLAND
LIED DER VOLKSFRONT
DER SOZIALISMUS LEBT!
DIE VERWANDLUNG DES SPEZIALISTEN EDUARD SCHMIDT
AN DEN GENOSSEN THÄLMANN
DAS GÄSTEBUCH DES FÜRSTEN JUSSUPOW
FESTUNG DES FRIEDENS
LENINS WERK
GRUNDGESETZ DER MENSCHHEIT
DEN SOWJETFLIEGERN
PUSCHKIN IN EINER REGNICHTEN ABENDDÄMMERUNG AM FENSTER SEINER DUNKLEN STUBE IN MICHAILOWSKOJE
ZWISCHEN NACHT UND TAG
DER RUF DER FREIHEIT
1941 – 1945
LIED DER JUNGEN SOWJETPATRIOTEN
ALLE WAFFEN GEGEN HITLER
STALIN SPRICHT
AN EINEN SOLDATEN DER ROTEN ARMEE
AN MOSKAU
DIE FEUERTAUFE
DIE BANGE NACHT
DIE SIEGERIN
WISST IHR, WAS SIE VERTEIDIGEN?
SEID IHR DENN BLIND?
FAMILIE MÜLLERS GLÜCK UND ENDE
GLAUBENSBEKENNTNIS EINES DEUTSCHEN
TEXT ZUR MELODRAMATISCHEN SCHALLPLATTE: MOZART, WIEGENLIED
TEXT ZUR MELODRAMATISCHEN SCHALLPLATTE: LORELEY
GERECHTIGKEIT
EIN GENERAL UND EIN HUND
1946 – 1952
STÄRKER ALS ALLE PARTEIEN
LIED DER EINHEIT
ERSTER MAI: 1891 • 1946
IN SEINEM GEIST
LIED DER THÄLMANN-PIONIERE
BEFREITE ERDE
GRUSS DEM XIX. PARTEITAG
BEKENNTNIS EINES KÜNSTLERS ZUR NEUEN WELT
AN OTTOMAR GESCHKE
DER FRIEDE IST STÄRKER
AUFTRAG DES SCHRIFTSTELLERS
Nachwort
Erich Weinert
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Um Deutschlands Freiheit. Literarische Arbeiten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges