F. C. Weiskopf

Das Slawenlied. Roman aus den letzten Tagen Österreichs und den ersten Tagen der Tschechoslowakei

Das Slawenlied ist ein großer Roman über das Ende einer alten Welt und den Aufbruch in eine neue. F. C. Weiskopf erzählt aus der Perspektive junger Menschen, die den Ersten Weltkrieg nicht nur als militärische Katastrophe erleben, sondern auch als Zusammenbruch eines Reiches, das ihnen nie wirklich Heimat war.Zwischen Klassenzimmer und Kaserne, zwischen Propaganda und wachsendem Zweifel, erkennen sie, dass die Zukunft anders aussehen muss – freier, gerechter, menschlicher.Der Roman folgt einem jungen Schüler, der in den Mahlstrom der Ereignisse gerät: Einberufung, Ausbildung, Fronteinsatz – und schließlich der entscheidende Moment, in dem tschechische Soldaten sich weigern, weiter für die Donaumonarchie zu kämpfen. Der Ruf nach nationaler Selbstbestimmung und sozialer Erneuerung wird stärker als die Angst vor Strafe. Der Zusammenbruch des alten Österreich ist für sie nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine Befreiung – und eine Chance, eine neue Gesellschaft aufzubauen.Mit feinem psychologischem Gespür zeigt …

461 Seiten

Themenfelder

Historische RomaneKriegMilitär & PolitikRomane & ErzählungenZeitgeschichteLiebe & Beziehungen

Beschreibung

Das Slawenlied ist ein großer Roman über das Ende einer alten Welt und den Aufbruch in eine neue. F. C. Weiskopf erzählt aus der Perspektive junger Menschen, die den Ersten Weltkrieg nicht nur als militärische Katastrophe erleben, sondern auch als Zusammenbruch eines Reiches, das ihnen nie wirklich Heimat war.
Zwischen Klassenzimmer und Kaserne, zwischen Propaganda und wachsendem Zweifel, erkennen sie, dass die Zukunft anders aussehen muss – freier, gerechter, menschlicher.

Der Roman folgt einem jungen Schüler, der in den Mahlstrom der Ereignisse gerät: Einberufung, Ausbildung, Fronteinsatz – und schließlich der entscheidende Moment, in dem tschechische Soldaten sich weigern, weiter für die Donaumonarchie zu kämpfen. Der Ruf nach nationaler Selbstbestimmung und sozialer Erneuerung wird stärker als die Angst vor Strafe. Der Zusammenbruch des alten Österreich ist für sie nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine Befreiung – und eine Chance, eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Mit feinem psychologischem Gespür zeigt Weiskopf, wie sich ein ganzes Volk aus der Umklammerung von Militarismus, Unterdrückung und sozialer Ungleichheit löst. Das Slawenlied ist viel mehr als ein Antikriegsroman: Es ist die literarische Hymne auf eine Generation, die den Mut hatte, sich von einem sterbenden Imperium zu befreien und eine neue Zukunft zu wagen.

Ein kraftvolles, politisches und zugleich zutiefst menschliches Buch – von überraschender Aktualität.

Bibliografische Angaben

Erstveröffentlichung11324
E-Book-Ausgabe01.01.2026
Seiten461
ISBN (EPUB)978-3-68912-617-9
ISBN (PDF)978-3-68912-618-6
ASIN (Kindle)B0G4XJ36WF
VerlagEDITION digital
Sprachedeutsch

Schlagwörter

AntikriegsliteraturNationalbewegungTschechische BefreiungZerfall Österreich-UngarnsSoziale GerechtigkeitRevolutionAufbruchsstimmungSelbstbestimmungErster WeltkriegMilitarismuskritikSoldatenmeutereiFrontalltagJugend im KriegIdentitätssucheUnterdrückungImperiumsendeWiderstandHoffnungGesellschaftswandelErwachsenwerdenKameradschaftPropagandaPolitischer UmbruchKlassenkampf