
Mit dem gelben Kopftuch aber hatte es folgende Bewandnis: Genja Michailowna hatte im Februar gleich nach der Kapitulation die Flecktyphuskranken gepflegt und sich selbst dabei diese äußerst ansteckende, gefährliche Krankheit gezogen. Sie lag wochenlang auf den Tod darnieder. Als sie schließlich aufstand, war ihr üppiges, blondes Haar völlig ausgefallen. Die junge schöne Frau war kahlköpfig. Man schickte sie zur Erholung, man versuchte alle möglichen Kuren. Umsonst.
Nach Beendigung der Genesungszeit meldete sich Genja Michailowna wieder zur Behandlung der kranken Kriegsfangenen.
Der Zitronenfalter
Inmitten des Grauens des Zweiten Weltkriegs und nach der verheerenden Schlacht von Stalingrad erzählt Friedrich Wolf die bewegende Geschichte von deutschen Kriegsgefangenen in einem Lager an der Wolga. Eingesperrt und desillusioniert, stehen sie vor der schwierigen Aufgabe, ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen.Doch das Blatt wendet sich durch die Anwesenheit einer außergewöhnlichen jungen Frau: Genja Michailowna, die wegen ihres zitronengelben Kopftuchs liebevoll „Der Zitronenfalter“ genannt wird. Trotz ihrer eigenen schweren Verluste und Leiden, bringt sie durch ihre Menschlichkeit und Fürsorge einen unerwarteten Wandel in das Lagerleben. Mit ihrer Hilfe beginnt eine tiefgreifende Transformation unter den Gefangenen, die Hoffnung und neue Perspektiven finden.Ein Buch, das zeigt, wie selbst in den dunkelsten Zeiten Mitgefühl und Menschlichkeit triumphieren können. Lassen Sie sich von dieser packenden und inspirierenden Erzählung fesseln, die heute mehr denn je relevant ist.
Beschreibung
Inmitten des Grauens des Zweiten Weltkriegs und nach der verheerenden Schlacht von Stalingrad erzählt Friedrich Wolf die bewegende Geschichte von deutschen Kriegsgefangenen in einem Lager an der Wolga. Eingesperrt und desillusioniert, stehen sie vor der schwierigen Aufgabe, ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen.
Doch das Blatt wendet sich durch die Anwesenheit einer außergewöhnlichen jungen Frau: Genja Michailowna, die wegen ihres zitronengelben Kopftuchs liebevoll „Der Zitronenfalter“ genannt wird. Trotz ihrer eigenen schweren Verluste und Leiden, bringt sie durch ihre Menschlichkeit und Fürsorge einen unerwarteten Wandel in das Lagerleben. Mit ihrer Hilfe beginnt eine tiefgreifende Transformation unter den Gefangenen, die Hoffnung und neue Perspektiven finden.
Ein Buch, das zeigt, wie selbst in den dunkelsten Zeiten Mitgefühl und Menschlichkeit triumphieren können. Lassen Sie sich von dieser packenden und inspirierenden Erzählung fesseln, die heute mehr denn je relevant ist.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 17168 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 01.08.2024 |
| Seiten | 9 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-68912-136-5 |
| ISBN (PDF) | 978-3-68912-137-2 |
| ASIN (Kindle) | B0DBFH6BDP |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
Schlagwörter
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Mit dem gelben Kopftuch aber hatte es folgende Bewandnis: Genja Michailowna hatte im Februar gleich nach der Kapitulation die Flecktyphuskranken gepflegt und sich selbst dabei diese äußerst ansteckende, gefährliche Krankheit gezogen. Sie lag wochenlang auf den Tod darnieder. Als sie schließlich aufstand, war ihr üppiges, blondes Haar völlig ausgefallen. Die junge schöne Frau war kahlköpfig. Man schickte sie zur Erholung, man versuchte alle möglichen Kuren. Umsonst.
Nach Beendigung der Genesungszeit meldete sich Genja Michailowna wieder zur Behandlung der kranken Kriegsfangenen.
Friedrich Wolf
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