Theodor Plievier

Eine deutsche Novelle

Ein Mann klingelt an einer Berliner Wohnungstür – und bringt eine Geschichte mit, die fünfzehn Jahre lang verschüttet war. Im Zentrum dieser eindringlichen Novelle steht ein ehemaliger Matrose, der an den Novembertagen von 1918 beteiligt war und nun, im Schatten des nationalsozialistischen Machtantritts, mit seiner Schuld konfrontiert wird.Theodor Plievier erzählt von individueller Verantwortung im Strudel der Geschichte, von Verdrängung, Mitläufertum und der tödlichen Konsequenz blinden Gehorsams. Mit großer psychologischer Genauigkeit verbindet diese Novelle die Erfahrungen der Novemberrevolution mit den Anfängen des „Dritten Reiches“ – und zeigt, wie Gewalt, einmal entfesselt, fortwirkt. Ein literarisch dichtes, erschütternd aktuelles Dokument gegen das Vergessen.

214 Seiten

Themenfelder

Historische RomaneKriegMilitär & PolitikRomane & ErzählungenZeitgeschichteKlassiker

Beschreibung

Ein Mann klingelt an einer Berliner Wohnungstür – und bringt eine Geschichte mit, die fünfzehn Jahre lang verschüttet war. Im Zentrum dieser eindringlichen Novelle steht ein ehemaliger Matrose, der an den Novembertagen von 1918 beteiligt war und nun, im Schatten des nationalsozialistischen Machtantritts, mit seiner Schuld konfrontiert wird.

Theodor Plievier erzählt von individueller Verantwortung im Strudel der Geschichte, von Verdrängung, Mitläufertum und der tödlichen Konsequenz blinden Gehorsams. Mit großer psychologischer Genauigkeit verbindet diese Novelle die Erfahrungen der Novemberrevolution mit den Anfängen des „Dritten Reiches“ – und zeigt, wie Gewalt, einmal entfesselt, fortwirkt. Ein literarisch dichtes, erschütternd aktuelles Dokument gegen das Vergessen.

Bibliografische Angaben

Erstveröffentlichung04.11.6576
E-Book-Ausgabe12.01.2026
Seiten214
ISBN (EPUB)978-3-68912-637-7
ISBN (PDF)978-3-68912-638-4
ASIN (Kindle)B0GFXRWMML
VerlagEDITION digital
Sprachedeutsch

Schlagwörter

NovemberrevolutionSchuldfrageGewissenskonfliktMatrosenaufstandKiel 1918GewaltMitläufertumVerantwortungErinnerungsarbeitpolitisches TraumaNationalsozialismusMachtübernahmeTäter und Opferinnere ZerrissenheitZeitgeschichtepolitische Moraldeutsche GeschichteAntimilitarismusindividuelle Schuldhistorische NovelleAuschwitzSpanienNovember 1918Matrose